
Austrian Airlines (AUA) hat als jüngste europäische Fluggesellschaft den Großteil ihres Nahost-Netzwerks mit sofortiger Wirkung eingestellt, nachdem Iran, Irak, Kuwait, Bahrain und Katar ihren Luftraum nach US-israelischen Angriffen auf Teheran in den frühen Morgenstunden des 28. Februar geschlossen haben.
Ein Sprecher von AUA bestätigte in Wien, dass alle Flüge nach Tel Aviv, Amman und Erbil bis mindestens 7. März gestrichen sind, während die seit langem ausgesetzte Strecke nach Teheran nun bis Ende März nicht wieder aufgenommen wird. Da jede praktikable Flugroute in den Nahen Osten und den Golf normalerweise mindestens eine der neu gesperrten Fluginformationsregionen überquert, hat die Airline auch ihren täglichen Flug Wien-Dubai bis zum 1. März eingestellt. Andere Lufthansa Group Airlines haben ähnliche Maßnahmen ergriffen, was die enorme operative Herausforderung verdeutlicht, wenn der Engpass zwischen Europa und Asien über Nacht geschlossen wird.
Der Flughafen Wien warnte am Samstag, dass sich Verzögerungen auf den Langstreckenflügen auswirken könnten, da Flugzeuge und Crews umdisponiert werden. Geschäftsreisende wurden aufgefordert, zu prüfen, ob umgeleitete Routen unerwartete Transitvisa erfordern oder die Dienstzeiten der Crews überschreiten; einige Verbindungen von Wien nach Asien sind nun über den Luftraum Saudi-Arabiens mehr als zwei Stunden länger.
Das österreichische Außenministerium hat eine Krisenstab einberufen und die Reisehinweise für Israel, Iran, Irak, Kuwait, Bahrain, Katar, die VAE und den Libanon auf die höchste Warnstufe angehoben. Schätzungsweise 14.000 österreichische Staatsbürger und 400 Kurzzeitreisende befinden sich in den betroffenen Ländern. Die Hotline +43 1 90115 4411 ist rund um die Uhr für konsularische Hilfe besetzt. Die Sicherheitsvorkehrungen rund um iranische, israelische und US-Einrichtungen in Österreich wurden ebenfalls verstärkt, obwohl das Innenministerium keine konkrete Bedrohung auf österreichischem Boden sieht.
Für Unternehmen mit Mitarbeitern im Golfraum empfehlen Experten, Notfallpläne zu aktivieren, die bereits während der Schließung des Luftkorridors über die Ukraine 2022 entwickelt wurden – darunter Teamaufteilungen, flexible Homeoffice-Optionen und Echtzeit-Tracking der Reisenden. Versicherer warnen bereits vor höheren Prämien für Reisen durch die Region. Angesichts der dynamischen Lage und möglicher weiterer militärischer Aktionen raten Risikoexperten Unternehmen, in den nächsten zwei Wochen mit erheblichen Flugplanänderungen zu rechnen.
Ein Sprecher von AUA bestätigte in Wien, dass alle Flüge nach Tel Aviv, Amman und Erbil bis mindestens 7. März gestrichen sind, während die seit langem ausgesetzte Strecke nach Teheran nun bis Ende März nicht wieder aufgenommen wird. Da jede praktikable Flugroute in den Nahen Osten und den Golf normalerweise mindestens eine der neu gesperrten Fluginformationsregionen überquert, hat die Airline auch ihren täglichen Flug Wien-Dubai bis zum 1. März eingestellt. Andere Lufthansa Group Airlines haben ähnliche Maßnahmen ergriffen, was die enorme operative Herausforderung verdeutlicht, wenn der Engpass zwischen Europa und Asien über Nacht geschlossen wird.
Der Flughafen Wien warnte am Samstag, dass sich Verzögerungen auf den Langstreckenflügen auswirken könnten, da Flugzeuge und Crews umdisponiert werden. Geschäftsreisende wurden aufgefordert, zu prüfen, ob umgeleitete Routen unerwartete Transitvisa erfordern oder die Dienstzeiten der Crews überschreiten; einige Verbindungen von Wien nach Asien sind nun über den Luftraum Saudi-Arabiens mehr als zwei Stunden länger.
Das österreichische Außenministerium hat eine Krisenstab einberufen und die Reisehinweise für Israel, Iran, Irak, Kuwait, Bahrain, Katar, die VAE und den Libanon auf die höchste Warnstufe angehoben. Schätzungsweise 14.000 österreichische Staatsbürger und 400 Kurzzeitreisende befinden sich in den betroffenen Ländern. Die Hotline +43 1 90115 4411 ist rund um die Uhr für konsularische Hilfe besetzt. Die Sicherheitsvorkehrungen rund um iranische, israelische und US-Einrichtungen in Österreich wurden ebenfalls verstärkt, obwohl das Innenministerium keine konkrete Bedrohung auf österreichischem Boden sieht.
Für Unternehmen mit Mitarbeitern im Golfraum empfehlen Experten, Notfallpläne zu aktivieren, die bereits während der Schließung des Luftkorridors über die Ukraine 2022 entwickelt wurden – darunter Teamaufteilungen, flexible Homeoffice-Optionen und Echtzeit-Tracking der Reisenden. Versicherer warnen bereits vor höheren Prämien für Reisen durch die Region. Angesichts der dynamischen Lage und möglicher weiterer militärischer Aktionen raten Risikoexperten Unternehmen, in den nächsten zwei Wochen mit erheblichen Flugplanänderungen zu rechnen.
Quelle: ORF Wien
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