
Das Schengen-Überwachungsportal der Europäischen Kommission, zuletzt aktualisiert am 27. Februar 2026, bestätigt, dass Österreich die Kontrollen an den Binnengrenzen zu Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Slowenien sowie an den Donau-Flussübergängen bis zum 15. Juni 2026 verlängert. Wien begründet dies mit „anhaltenden Bedrohungen durch irreguläre Migration über die Balkanrouten, Druck auf die Aufnahmefähigkeit und erhöhten regionalen Sicherheitsrisiken im Zusammenhang mit den Kriegen in der Ukraine und im Nahen Osten.“ Österreich hatte die temporären Kontrollen erstmals im September 2015 wiedereingeführt; die aktuelle sechsmonatige Verlängerung hält mobile Passkontrollen, gezielte Fahrzeugkontrollen und stichprobenartige Kontrollen bei grenzüberschreitenden Zug- und Busverbindungen aufrecht.
Obwohl die Maßnahme gemäß den Artikeln 25–28 des Schengener Grenzkodex rechtmäßig ist, müssen Unternehmen mit längeren Reisezeiten rechnen: Spediteure berichten von durchschnittlichen Verzögerungen von 20 bis 40 Minuten an den stark frequentierten Korridoren A4-Kittsee (SK) und A1-Walserberg (DE), während Geschäftsreisende stichprobenartige Kontrollen bis zu 20 km innerhalb des österreichischen Staatsgebiets erleben. Wichtige Hinweise für Mobility Manager sind: Sicherstellen, dass Entsandte sowohl Reisepässe als auch Aufenthaltstitel bei routinemäßigen Schengen-Reisen mitführen; Aktualisierung von Aushangpflichten für entsandte Arbeitnehmer, um mögliche Kontrollstopps zu berücksichtigen; sowie Überprüfung des Versicherungsschutzes für grenzüberschreitende Firmen-Shuttlebusse.
Personalabteilungen sollten zudem beachten, dass Familienangehörige von Drittstaatsangehörigen, die auf dem Landweg einreisen, mit zusätzlichen Kontrollen rechnen müssen und Kopien von Mietverträgen oder Einladungsschreiben bereithalten sollten. Das Innenministerium kündigt den Einsatz von 400 zusätzlichen Soldaten in unterstützender Funktion zur Grenzpolizei während der Osterreisewelle an.
Unterdessen setzt sich die Arbeitgebervereinigung IV für „Grüne Korridore“ für Just-in-Time-Lieferketten ein und warnt, dass sporadische Verzögerungen an der Grenze Hegyeshalom (HU) der Automobilzulieferindustrie rund um Graz monatlich etwa 1,2 Millionen Euro an Überstunden- und Liegekosten verursachen. Die Kommission wird die Risikobewertung Österreichs bis zum 15. Mai 2026 überprüfen. Sollte sich die Sicherheitslage nicht verbessern, ist eine weitere sechsmonatige Verlängerung möglich – was die Notwendigkeit einer nachhaltigen Notfallplanung für Unternehmen mit hoher grenzüberschreitender Mobilität unterstreicht.
Obwohl die Maßnahme gemäß den Artikeln 25–28 des Schengener Grenzkodex rechtmäßig ist, müssen Unternehmen mit längeren Reisezeiten rechnen: Spediteure berichten von durchschnittlichen Verzögerungen von 20 bis 40 Minuten an den stark frequentierten Korridoren A4-Kittsee (SK) und A1-Walserberg (DE), während Geschäftsreisende stichprobenartige Kontrollen bis zu 20 km innerhalb des österreichischen Staatsgebiets erleben. Wichtige Hinweise für Mobility Manager sind: Sicherstellen, dass Entsandte sowohl Reisepässe als auch Aufenthaltstitel bei routinemäßigen Schengen-Reisen mitführen; Aktualisierung von Aushangpflichten für entsandte Arbeitnehmer, um mögliche Kontrollstopps zu berücksichtigen; sowie Überprüfung des Versicherungsschutzes für grenzüberschreitende Firmen-Shuttlebusse.
Personalabteilungen sollten zudem beachten, dass Familienangehörige von Drittstaatsangehörigen, die auf dem Landweg einreisen, mit zusätzlichen Kontrollen rechnen müssen und Kopien von Mietverträgen oder Einladungsschreiben bereithalten sollten. Das Innenministerium kündigt den Einsatz von 400 zusätzlichen Soldaten in unterstützender Funktion zur Grenzpolizei während der Osterreisewelle an.
Unterdessen setzt sich die Arbeitgebervereinigung IV für „Grüne Korridore“ für Just-in-Time-Lieferketten ein und warnt, dass sporadische Verzögerungen an der Grenze Hegyeshalom (HU) der Automobilzulieferindustrie rund um Graz monatlich etwa 1,2 Millionen Euro an Überstunden- und Liegekosten verursachen. Die Kommission wird die Risikobewertung Österreichs bis zum 15. Mai 2026 überprüfen. Sollte sich die Sicherheitslage nicht verbessern, ist eine weitere sechsmonatige Verlängerung möglich – was die Notwendigkeit einer nachhaltigen Notfallplanung für Unternehmen mit hoher grenzüberschreitender Mobilität unterstreicht.
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