Der Flughafen Brüssel hält die Verbindungen in den Nahen Osten wegen der eskalierenden Iran-Krise weiterhin ausgesetzt
Pressebriefing der EU in Brüssel gibt Ton für Gespräche zu Migration, Rückkehr und Schengen vor
Konferenz in Leuven hebt Anstieg entsandter Drittstaatsangehöriger und Datenlücken hervor
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Konflikt im Nahen Osten führt zu einer Welle von Flugausfällen am Flughafen Brüssel
Am 2. März wurden rund zehn Flüge zwischen dem Flughafen Brüssel und dem Golf sowie Israel gestrichen, nachdem der Luftraum der VAE, Katars und Israels nach einem US-israelischen Angriff auf den Iran geschlossen wurde. Brussels Airlines, Emirates, Etihad und Qatar Airways haben ihre Flüge eingestellt, was Reisende strandet und Frachtumleitungen erforderlich macht. Die belgischen Konsularstellen erhalten Anrufe von über 5.000 Staatsangehörigen in der Region, während Unternehmen Notfallpläne aktivieren. Die Erstattungsansprüche nach EU-Verordnung 261 sind aufgrund der sicherheitsbedingten Störung eingeschränkt.
Belgisches Außenministerium gibt dringende Warnung nach Luftraumsperrung im Nahen Osten heraus
Am 2. März veröffentlichte das belgische Außenministerium eine aktualisierte Reisewarnung für Staatsangehörige im Nahen Osten. Darin wird vor flächendeckenden Luftraumsperrungen gewarnt, die Reisende in der Region festsetzen könnten. Bürger werden aufgefordert, ihren Aufenthaltsort zu registrieren, alternative Routen zu prüfen, ihre Versicherungsdeckung zu kontrollieren und bei ablaufenden Visa die Einwanderungsbehörden zu kontaktieren. Die Botschaften vor Ort haben Notfall-Hotlines eingerichtet und koordinieren mögliche Rückführungsmaßnahmen.
Belgien hält nationale Bedrohungsstufe wegen eskalierender Spannungen im Nahen Osten auf „erheblich“
Die belgische Bedrohungsanalysebehörde bestätigte am 2. März, dass die nationale Alarmstufe auf Stufe 3 („ernst“) bleibt. Grund dafür sind erhöhte Risiken für israelische, US-amerikanische und iranische Interessen nach dem Angriff auf den Iran. Diese Entscheidung führt zu verstärkten Sicherheitsmaßnahmen an Flughäfen, Bahnhöfen und bei öffentlichen Veranstaltungen. Für Geschäftsreisende und Expats bedeutet das praktische Folgen wie zusätzliche Ausweiskontrollen und längere Wartezeiten.
Brüssel beruft Dringlichkeitssitzung des Sicherheitsrats ein, um Auswirkungen des Iran-Konflikts auf die Hauptstadt zu bewerten
Als Reaktion auf die Krise im Iran hat der Ministerpräsident von Brüssel für den 4. März eine außerordentliche Sitzung des Regionalen Sicherheitsrats einberufen, um zu prüfen, wie ein größerer Konflikt die Flughäfen, Bahnknotenpunkte und internationalen Institutionen der Hauptstadt beeinflussen könnte. Die Überprüfung wird die Sicherheitsmaßnahmen bestimmen und Unternehmen sowie Reisenden in Europas internationalster Stadt Orientierung bieten.
EU startet Förderprogramm zur Umschulung von 507 entlassenen Liberty Steel-Arbeitern in Belgien
Am 2. März schlug die Europäische Kommission vor, 2 Millionen Euro aus dem Europäischen Globalisierungsfonds (EGF) bereitzustellen, um 507 ehemalige Mitarbeiter von Liberty Steel in Belgien bei der Umschulung und gegebenenfalls bei der beruflichen Neuorientierung zu unterstützen. Die Mittel sollen Beratungen, Qualifizierungsmaßnahmen und Gründungsförderung finanzieren und können auch Zuschüsse für Arbeitnehmer umfassen, die Stellen in anderen EU-Ländern annehmen – ein Beispiel für die EU-Politik, die Umschulung mit Arbeitsmobilität verknüpft.