Brussels Airlines stellt Flüge nach Tel Aviv bis zum 7. März wegen Eskalation im Nahen Osten ein
Massive Flugausfälle treffen belgische Reisende, da Fluggesellschaften Strecken in den Nahen Osten streichen
Aviation24.be: Was belgische Passagiere wissen müssen, wenn die Unruhen im Nahen Osten den globalen Flugverkehr umleiten
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Außenminister Prévot fordert Belgier auf, den Iran zu verlassen und Reisen in der Region einzuschränken
Außenminister Maxime Prévot hat die Belgier im Iran aufgefordert, das Land umgehend zu verlassen, und zu äußerster Vorsicht im Nahen Osten nach den Luftangriffen vom 28. Februar geraten. Obwohl keine staatlich organisierte Evakuierung geplant ist, stehen die Botschaften auf höchster Alarmstufe, und Arbeitgeber müssen die Fürsorgepflicht für Mitarbeiter und Studierende in der Region überprüfen.
Keine sofortige Evakuierung geplant, aber das Außenministerium fordert 240 Belgier im Iran auf, sich zu registrieren und vorzubereiten
Das belgische Außenministerium erklärt, dass eine von der Regierung organisierte Evakuierung aus dem Iran derzeit nicht geplant ist. Gleichzeitig wird jedoch den 240 registrierten Staatsangehörigen im Land geraten, Ausreisemöglichkeiten bereit zu halten und täglich Kontakt zu den Diplomaten zu halten. Diese Hinweise richten sich auch an Arbeitgeber, Versicherungen und Austauschprogramme, die für Belgier in der Islamischen Republik verantwortlich sind.
Belgischer Verfassungsgerichtshof stoppt strengere Asyl- und Familiennachzugsregeln
Am 27. Februar 2026 setzte das belgische Verfassungsgericht zentrale Teile der Migrationsreform vom Vorjahr aus. Damit wurden die Rechte auf Familienzusammenführung für Inhaber eines subsidiären Schutzstatus wiederhergestellt und die Regierung verpflichtet, die Unterbringung aller neuen Asylsuchenden wieder aufzunehmen. Die Aussetzung bleibt bestehen, bis der Europäische Gerichtshof eine Entscheidung trifft, wodurch eine sofortige Umsetzungskrise abgewendet und Arbeitgebern bei der Verlegung von Mitarbeitern nach Belgien mehr Planungssicherheit geboten wird.
Der Flughafen Brüssel verzeichnet 2025 trotz Streikstörungen 24,4 Millionen Passagiere
In seinem am 27. Februar 2026 veröffentlichten Jahresbericht meldet der Flughafen Brüssel für 2025 24,4 Millionen Passagiere (+3,3 %) und ein Frachtwachstum von 8,5 %, trotz sieben nationaler Streiks. Neue Langstreckenverbindungen und der Start des 2-Milliarden-Euro-Ausbaus „Hub 3.0“ stärken die Attraktivität des Drehkreuzes für Geschäftsreisen und Logistik. Arbeitgeber sollten jedoch weiterhin Notfallpläne für zukünftige Arbeitskämpfe bereithalten.
Schnellzugverbindung Köln–Brüssel Flughafen angekündigt – verbessert Bahn-Flug-Anbindung
Brussels Airlines und die Deutsche Bahn starten ab September 2026 einen gemeinsamen ICE-Service zwischen Köln und dem Flughafen Brüssel. Die am 27. Februar bekannt gegebene Kooperation bietet mit einer Fahrzeit von zwei Stunden eine umweltfreundliche Alternative zu Zubringerflügen, unterstützt die Klimaziele von Unternehmen und stärkt Belgiens Rolle als multimodaler Verkehrsknotenpunkt.
Stichtag: EU-Konsultation zur „Fähigkeitenübertragbarkeit“ endet – Grenzregionen Belgiens zum Mitmachen aufgerufen
Der 27. Februar 2026 war die letzte Gelegenheit, an der Konsultation der Kommission zur Initiative für Qualifikationsmobilität teilzunehmen. Belgische Arbeitgeber und öffentliche Stellen reichten ausführliche Vorschläge ein, die darauf abzielen, die grenzüberschreitende Anerkennung von Qualifikationen zu beschleunigen. Diese Änderung würde Pendlerentsendungen und kurzfristige Projekte entlang der belgischen Grenzen deutlich erleichtern.
Akkreditierung für den Gipfel des Europäischen Rates: Stichtag 27. Februar für Journalisten mit Arbeitsort Belgien
Journalisten und Teams der Unternehmensmedien hatten bis zum 27. Februar 2026, 14:00 Uhr MEZ, Zeit, sich für den EU-Gipfel am 19. und 20. März in Brüssel akkreditieren zu lassen. Der Prozess nutzt nun das digitale Identitätssystem Belgiens und umfasst eine spezielle Visaspur am Flughafen. Spätanmeldungen werden jedoch vom Zugang zum Veranstaltungsort ausgeschlossen – ein wichtiger Aspekt für die Mobilität internationaler Medienvertreter.