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Brasilien öffnet seine Türen: Ab Februar 2026 visafreier Eintritt für irische Staatsbürger

März 4, 2026
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Brasilien öffnet seine Türen: Ab Februar 2026 visafreier Eintritt für irische Staatsbürger
Die brasilianischen Tourismusbehörden haben die Visapflicht für Kurzaufenthalte für Staatsangehörige aus acht Ländern – darunter Irland – abgeschafft. Diese Regelung trat offiziell im Februar in Kraft und wurde am 3. März 2026 offiziell bekanntgegeben. Die Reform ermöglicht es Inhabern eines irischen Reisepasses, Brasilien nun bis zu 90 Tage ohne e-Visum oder Warteschlangen bei Konsulaten zu besuchen. Damit reiht sich Brasilien in die Liste lateinamerikanischer Länder ein, die irischen Staatsbürgern bereits visafreien Zugang gewähren.

Die Ankündigung, die zuerst vom Branchenportal Travel Trade Today berichtet wurde, löste sofort Reaktionen bei Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern aus. LATAM und Iberia kündigten Kapazitätserhöhungen auf europäischen Strecken an, während Aer Lingus Holidays Rio de Janeiro und São Paulo in sein Langstreckenangebot aufnahm, das sich an in Irland ansässige KMU richtet, die neue Exportmärkte erschließen wollen. Reisebüros erwarten einen zweistelligen Anstieg bei Geschäftsreisen, da Unternehmen aus den Bereichen Life Sciences und Agrartechnologie Brasiliens schnell wachsende Wirtschaft nutzen.

Brasilien öffnet seine Türen: Ab Februar 2026 visafreier Eintritt für irische Staatsbürger


Für Manager im Bereich globale Mobilität vereinfacht die Änderung Kurzzeiteinsätze, Vertriebsbesuche und Installationsprojekte. Irische Entsandte, die weniger als 90 Tage bleiben, können nun auf biometrische Vorab-Erfassungen verzichten und sparen die Visagebühr von 640 R$ (ca. 118 €), was sowohl Kosten als auch Vorlaufzeiten in den Projektbudgets reduziert. Langfristige Einsätze erfordern weiterhin die entsprechende Arbeitserlaubnis, und Unternehmen müssen Reisende aufgrund der regionalen Sicherheitslage Brasiliens weiterhin in ihren Duty-of-Care-Systemen registrieren.

Die Visafreiheit ist Teil von Brasiliens umfassender Strategie, den internationalen Tourismus auf das Niveau vor der Pandemie zurückzuführen und die Herkunftsmärkte über die Nachbarländer Argentinien und die USA hinaus zu diversifizieren. Tourismusminister Celso Sabino erklärte, das Land strebe für 2026 Rekordeinnahmen von 8 Milliarden US-Dollar aus dem internationalen Tourismus an und sehe Europa – einschließlich Irland – als Schlüssel zur Erreichung dieses Ziels.

Irische Reisende werden empfohlen, bei der Einreise einen Reisepass mit mindestens sechs Monaten Gültigkeit mitzuführen und einen Nachweis über die Weiterreise bereitzuhalten. Die Visafreiheit erlaubt eine einmalige Verlängerung um 90 Tage bei den Bundespolizeibehörden Brasiliens, was Geschäftsreisenden Flexibilität bei Projektverzögerungen bietet.
Quelle: Travel Trade Today

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