Brüsseler Flughafen stellt am 12. März alle Abflüge wegen landesweitem Streik ein
Belgien erhöht den erforderlichen Lebensunterhalt für Studentenvisa von Nicht-EU-Bürgern auf 1.062 Euro pro Monat
Belgien startet komplexe Rückführungsaktion für im Nahost-Konflikt gestrandete Staatsbürger
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Gestrandete Belgier sollen kommerzielle Flüge von sicheren Transit-Hubs aus eigenständig buchen
Die belgischen Behörden haben ihren Staatsangehörigen, die vor dem Konflikt im Golf fliehen, mitgeteilt, dass sie nach der Ankunft in einem sicheren Nachbarland ihre Rückflüge selbst bezahlen müssen; nur wenige Militärsitze stehen für besonders schutzbedürftige Fälle zur Verfügung. Unternehmen sollten darauf vorbereitet sein, teure Einzeltickets zu finanzieren und außergewöhnliche Aufenthalte aufgrund höherer Gewalt zu dokumentieren.
Schengen-Governance und Agenda zur freiwilligen Rückkehr dominieren das Briefing am 4. März in Brüssel vor dem EU-Rat für Justiz und Inneres
Eine Informationsnotiz vom 4. März zeigt, dass sich der Rat für Justiz und Inneres der EU am 5. und 6. März in Brüssel auf die Schengen-Governance, freiwillige Rückführungen und die Interoperabilität der Grenzsysteme konzentrieren wird. Die Tagesordnung deutet auf strengere Meldepflichten für Beförderer und neue Finanzierungen für Rückkehrhilfsprogramme hin – Themen, die Mobilitätsteams in Unternehmen genau verfolgen sollten.
Der Flughafen Brüssel hält die Verbindungen in den Nahen Osten wegen der eskalierenden Iran-Krise weiterhin ausgesetzt
Der Flughafen Brüssel bestätigte am 3. März, dass alle kommerziellen Flüge zu und von wichtigen Nahost-Drehkreuzen weiterhin gestrichen sind, aufgrund der regionalen Luftraumsperrungen im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt. Emirates, Etihad und Qatar Airways führen selektive Rückholflüge an anderen europäischen Standorten durch, jedoch keine nach Brüssel. Die Blockade lässt über 100 belgische Urlauber gestrandet zurück und zwingt Unternehmen, Personal und Fracht über alternative EU-Drehkreuze umzuleiten.
Pressebriefing der EU in Brüssel gibt Ton für Gespräche zu Migration, Rückkehr und Schengen vor
Bei einer Pressekonferenz um 11:00 Uhr MEZ am 3. März gaben EU-Beamte einen Ausblick auf den Justiz- und Innenministerrat, den Belgien am 5. und 6. März ausrichten wird. Wichtige Themen sind die Verbesserung der Rückführungsmaßnahmen, die Verschärfung der Regeln für die Wiedereinführung interner Schengen-Grenzkontrollen sowie die Bewertung der sicherheitspolitischen Folgen der Iran-Krise. Diese Signale geben Unternehmen frühzeitig Hinweise auf mögliche Änderungen bei Visa-Bestimmungen, grenzüberschreitenden Kontrollen und Meldepflichten.
Konferenz in Leuven hebt Anstieg entsandter Drittstaatsangehöriger und Datenlücken hervor
Auf der Abschlusskonferenz von POSTING.STAT 2.0 am 3. März in Leuven warnten Forscher davor, dass Drittstaatsangehörige inzwischen einen schnell wachsenden Anteil der in der EU entsandten Arbeitnehmer ausmachen, während die Durchsetzungsdaten weiterhin lückenhaft sind. Forderungen nach einem einheitlichen elektronischen Meldesystem und strengeren Kontrollen deuten auf höhere Compliance-Kosten für belgische Arbeitgeber hin, die Kurzzeiteinsätze nutzen, um Arbeitskräftemangel auszugleichen.