
US-Zoll- und Grenzschutzbeamte (CBP) haben bei Ausreisekontrollen an der Juárez-Lincoln-Brücke in Laredo am 4. März 44 Pistolen und 79 Munitionsmagazine entdeckt, die in einem 2021er Chevy Corvette versteckt waren und nach Mexiko gebracht werden sollten. Der Fahrer wurde festgenommen, und die Homeland Security Investigations leitete eine strafrechtliche Untersuchung ein. Hafenleiter Alberto Flores betonte, dass dieser Fund die „unermüdliche Entschlossenheit“ des CBP unterstreicht, den Waffenfluss in Richtung Süden zu unterbinden, der die Gewalt der Kartelle antreibt. Seit die US-Außenbehörde im letzten Monat neue Reisehinweise für Grenzübertritte herausgegeben hat, wurden die Ausreisekontrollen verschärft. Für Sicherheits- und Mobilitätsteams von Unternehmen mit Mitarbeitern, die täglich über Laredo pendeln, bedeutet dies längere Wartezeiten auf der Südseite, da das CBP verstärkt auf berührungslose Bildgebung, Spürhundkontrollen und sekundäre Inspektionen setzt. Logistikdienstleister, die zeitkritische Fracht über die Brücke transportieren, sollten die Fahrpläne der Fahrer anpassen und Pufferzeiten in ihre Just-in-Time-Lieferzusagen einplanen. Arbeitgeber mit Maquiladora-Betrieben sollten ihre Grenzgänger zudem an Mexikos strenge Einfuhrbestimmungen für Waffen erinnern, die unter anderem eine obligatorische Untersuchungshaft vor dem Prozess vorsehen. Schon das Nichtanmelden einer einzigen Munition kann zu Festnahmen führen und den Zeitplan von Einsätzen erheblich stören. Das CBP empfiehlt Reisenden, die neue CBP Border Wait Time App zu nutzen und vor der Ankunft am Grenzübergang die Exportanmeldungen für kontrollierte Waren im Automated Export System zu überprüfen.
Quelle: World Border Security Congress