
Das brasilianische Außenministerium nutzte die Karnevalswoche, um stillschweigend die Interministerielle Verordnung 18/2026 zu veröffentlichen – die umfassendste Visareform seit den Vorbereitungen für die Olympischen Spiele 2016. Ab dem 4. März 2026 dürfen Inhaber eines regulären Reisepasses aus China, Dänemark, Frankreich, Ungarn, Irland, Jamaika, St. Lucia und den Bahamas bis zu 30 Tage visafrei nach Brasilien einreisen und ihren Aufenthalt einmalig im Land auf insgesamt 90 Tage pro Jahr verlängern.
Dieser Schritt ist das Herzstück der neuen Regierungsstrategie „Open Doors 2026“, die darauf abzielt, die jährlichen Auslandsankünfte um 25 % über den Rekordwert von 9,2 Millionen im Jahr 2025 zu steigern. Während brasilianische Behörden betonen, dass langfristig Gegenseitigkeit angestrebt wird, bietet derzeit nur China Brasilianern visafreien Zugang. In der Praxis hat Brasilia entschieden, dass zusätzlicher Tourismus- und MICE-Umsatz die politische Symbolik strenger Gegenseitigkeit überwiegt – insbesondere im Vorfeld des Formel-1-Grand-Prix in São Paulo und der Rugby-World-Cup-Sevens 2027.
Die Tourismusförderagentur Embratur koordiniert bereits mit Fluggesellschaften: Iberia wird 2026 zwei neue brasilianische Ziele anfliegen, LATAM erhöht die Frequenzen nach Amsterdam, und Emirates plant ab Juni eine vierte tägliche Verbindung zwischen Dubai und São Paulo. Multinationale Mobilitätsteams sollten ihre Reise-Richtlinien überprüfen: Acht weitere Nationalitäten können nun mit nur einem Reisepass einreisen, während Geschäftsreisende aus den USA, Kanada und Australien weiterhin das 2025 wiedereingeführte e-Visum benötigen. Das Pilotprogramm wird im vierten Quartal 2026 evaluiert.
Steigen die Ankünfte aus den acht Ländern um mindestens 25 %, wird die Visafreiheit dauerhaft eingeführt und möglicherweise auf weitere Prioritätsmärkte wie Südafrika, Saudi-Arabien und Indonesien ausgeweitet. Unternehmen, die regionale Veranstaltungen in Brasilien organisieren, profitieren von einem größeren visafreien Talentpool, sollten jedoch mit höherem Passagieraufkommen an Flughäfen rechnen und mögliche Verzögerungen bei Verlängerungsanträgen einplanen, falls das Programm auf große Nachfrage stößt.
Dieser Schritt ist das Herzstück der neuen Regierungsstrategie „Open Doors 2026“, die darauf abzielt, die jährlichen Auslandsankünfte um 25 % über den Rekordwert von 9,2 Millionen im Jahr 2025 zu steigern. Während brasilianische Behörden betonen, dass langfristig Gegenseitigkeit angestrebt wird, bietet derzeit nur China Brasilianern visafreien Zugang. In der Praxis hat Brasilia entschieden, dass zusätzlicher Tourismus- und MICE-Umsatz die politische Symbolik strenger Gegenseitigkeit überwiegt – insbesondere im Vorfeld des Formel-1-Grand-Prix in São Paulo und der Rugby-World-Cup-Sevens 2027.
Die Tourismusförderagentur Embratur koordiniert bereits mit Fluggesellschaften: Iberia wird 2026 zwei neue brasilianische Ziele anfliegen, LATAM erhöht die Frequenzen nach Amsterdam, und Emirates plant ab Juni eine vierte tägliche Verbindung zwischen Dubai und São Paulo. Multinationale Mobilitätsteams sollten ihre Reise-Richtlinien überprüfen: Acht weitere Nationalitäten können nun mit nur einem Reisepass einreisen, während Geschäftsreisende aus den USA, Kanada und Australien weiterhin das 2025 wiedereingeführte e-Visum benötigen. Das Pilotprogramm wird im vierten Quartal 2026 evaluiert.
Steigen die Ankünfte aus den acht Ländern um mindestens 25 %, wird die Visafreiheit dauerhaft eingeführt und möglicherweise auf weitere Prioritätsmärkte wie Südafrika, Saudi-Arabien und Indonesien ausgeweitet. Unternehmen, die regionale Veranstaltungen in Brasilien organisieren, profitieren von einem größeren visafreien Talentpool, sollten jedoch mit höherem Passagieraufkommen an Flughäfen rechnen und mögliche Verzögerungen bei Verlängerungsanträgen einplanen, falls das Programm auf große Nachfrage stößt.
Quelle: Travel And Tour World
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