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Finnlands Innenminister kritisiert Spaniens Massenlegalisierung und warnt vor „Schengen-Risiko“

März 6, 2026
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Finnlands Innenminister kritisiert Spaniens Massenlegalisierung und warnt vor „Schengen-Risiko“
Nach dem JHA-Rat am 5. März 2026 kritisierte Finnlands Innenministerin Mari Rantanen gegenüber Journalisten Spaniens Plan, schätzungsweise 500.000 undokumentierten Migranten, die vor dem 31. Dezember 2025 eingereist sind, Aufenthalts- und Arbeitserlaubnisse zu erteilen. In von Yahoo News berichteten Äußerungen erklärte Rantanen, einseitige Amnestien würden „einen Anreiz schaffen“ und könnten das Vertrauen unter den Schengen-Partnern untergraben. Sie argumentierte, dass das Schengen-Gebiet unter Druck gerate, wenn einige Länder in der Migrationspolitik „das genaue Gegenteil“ von anderen tun. Rantanen forderte eine breitere Debatte darüber, ob Mitgliedstaaten groß angelegte Legalisierungen im Vorfeld melden oder koordinieren sollten. Die spanische Regierung betont, dass die am 27. Januar per Dekret beschlossene Maßnahme Arbeitskräftemangel lindern und bereits integrierte Personen legalisieren soll, und verweist darauf, dass ähnliche Programme in Italien und Portugal existieren. Spanische Behörden wiesen die Kritik zurück. Ein Sprecher des Ministeriums für Inklusion entgegnete, das Dekret sei „vollständig mit EU-Recht vereinbar“ und beeinträchtige die Grenzkontrollen nicht, da die Begünstigten sich bereits in Spanien aufhielten. Der Streit verdeutlicht jedoch die unterschiedlichen Ansätze innerhalb der EU, nur drei Monate vor Inkrafttreten des Migrationspakts. Für Arbeitgeber ändert der politische Zwist nichts an den Zulassungsvoraussetzungen: Antragsteller müssen mindestens fünf Monate ununterbrochen vor dem 31. Dezember 2025 im Land gelebt haben und ein einwandfreies Führungszeugnis vorweisen. Gleichzeitig unterstreicht die Debatte, wie wichtig es ist, die politische Lage im Gastland zu beobachten, da diese Mobilitätsrisiken schnell neu bewerten kann – insbesondere bei Einsätzen, die auf nationale Legalisierungswege statt auf harmonisierte EU-Vergabeverfahren angewiesen sind.
Quelle: Yahoo News

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