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Spanische Opposition reicht Antrag im Kongress ein, um außerordentliche Legalisierung abzuschaffen und Regeln für den Aufenthalt zu verschärfen

März 6, 2026
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Spanische Opposition reicht Antrag im Kongress ein, um außerordentliche Legalisierung abzuschaffen und Regeln für den Aufenthalt zu verschärfen
Die Ausgabe des Amtsblatts des spanischen Kongresses vom 5. März 2026 (Serie D Nr. 489) verzeichnet einen Antrag der Mitte-rechts-Partei Partido Popular (PP), in dem die Regierung aufgefordert wird, ihr Dekret zur Legalisierung undokumentierter Migranten zurückzuziehen und das spanische Einwanderungssystem grundlegend zu reformieren. Der Vorschlag verlangt die Abschaffung der Aufenthaltskategorie „arraigo“, die Wiedereinführung strengerer Kontrollen bei der Familienzusammenführung sowie ein Ende der von der PP als „Pull-Faktoren offener Grenzen“ bezeichneten Anreize. Unter elf Punkten fordert der Antrag unter anderem: die Aussetzung aller künftigen Massenlegalisierungen, die Einführung eines „nationalen Vorrangs“ bei Sozialleistungen, die Schaffung eines punktebasierten temporären Arbeitsvisums, das an den Arbeitsmarktbedarf gekoppelt ist, sowie die Einführung einer Sondersteuer auf den Kauf von Immobilien durch Ausländer zur Entspannung der Wohnungsknappheit in Spanien. Zudem verlangt er die Aussetzung der Entwicklungshilfe an Drittländer, die bei Rückführungen nicht kooperieren. Obwohl Oppositionsanträge rechtlich nicht bindend sind, können sie die öffentliche Debatte beeinflussen und im Falle einer Annahme die Regierung zu einer offiziellen Stellungnahme verpflichten. Für Akteure im Bereich globale Mobilität signalisiert der Text, dass ein künftiger Wechsel der Parlamentsmehrheit zu einer deutlichen politischen Kehrtwende führen könnte – weg von der derzeitigen pro-Legalisierungs-Politik hin zu einem System, das eher dem australischen Punkte-Modell für Fachkräfte ähnelt. Multinationale Unternehmen sollten daher ihre Personalplanungen auf beide politische Szenarien hin überprüfen. Kurzfristig wird der Antrag der PP die für April geplante Legalisierungsrunde kaum gefährden, könnte aber die Umsetzung entsprechender Verordnungen verzögern, wenn Verwaltungsbehörden die Regeln „zukunftssicher“ gegen mögliche rechtliche Änderungen gestalten wollen.
Quelle: Boletín Oficial de las Cortes Generales

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