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Irische Regierung organisiert Luftbrücke für im Golfkonflikt gestrandete Staatsbürger

März 7, 2026
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Irische Regierung organisiert Luftbrücke für im Golfkonflikt gestrandete Staatsbürger
Hunderte irische Staatsangehörige, die diese Woche im Golf festsaßen, sind nun endlich auf dem Weg nach Hause, nachdem das Außenministerium (DFA) eine intensive Evakuierungsaktion gestartet hat. In einer Erklärung vom 6. März 2026 bestätigte Justizministerin und interimistische Außenministerin Helen McEntee, dass seit Dienstag bereits drei Charterflüge die Region verlassen haben. Der jüngste Flug soll am Freitagabend in Dublin landen. Die Flüge wurden organisiert, nachdem kommerzielle Fluggesellschaften ihre Dienste eingestellt hatten, als nach einer starken Eskalation der Feindseligkeiten Luftraumbeschränkungen in der Region verhängt wurden. Innerhalb von 72 Stunden nach den ersten Angriffen meldeten sich mehr als 18.000 irische Staatsbürger beim Konsularischen Krisenzentrum des DFA. Botschaftsmitarbeiter in Dubai, Doha und Muscat arbeiteten rund um die Uhr, um Fälle zu priorisieren, wobei Familien mit kleinen Kindern, ältere Reisende und Geschäftsbesucher mit bald ablaufenden Visa Vorrang hatten. Ein separates Zentrum wurde im benachbarten Oman eingerichtet, wo Beamte auf Staatskosten Hotelzimmer buchten, als ein Abflug aufgrund von Flugverkehrsstaus über Nacht verzögert wurde. Für noch im Golf befindliche Staatsbürger empfiehlt das Ministerium, nach Möglichkeit wieder auf kommerzielle Flüge zurückzugreifen. McEntee betonte, dass die Ad-hoc-Charterflüge die regulären Verbindungen ergänzen und nicht ersetzen sollen, die ab Donnerstag nach Erteilung der Überfluggenehmigungen wieder aufgenommen wurden. Wer keinen Sitzplatz ergattern konnte, wurde aufgefordert, seine Kontaktdaten im Online-Registrierungsportal des DFA aktuell zu halten, um kurzfristig erreichbar zu sein. Aus Sicht der Unternehmensmobilität zeigt der Vorfall, wie schnell geopolitische Ereignisse stark frequentierte Geschäftsreiserouten stören können. Irische Multinationale mit regionalen Hauptsitzen in Dubai und Doha haben ihre Mitarbeiter daran erinnert, Krisenmanagementpläne zu überprüfen und sicherzustellen, dass die Reiseversicherung eine Evakuierungsdeckung beinhaltet. Reiseleiter raten zudem Mitarbeitern, die in den kommenden Wochen über den Golf reisen, zusätzliche Umsteigezeiten einzuplanen, da Flugpläne weiterhin unbeständig sind. Die Handhabung der Aktion durch das DFA wurde von Branchenverbänden wie der Irish Business & Employers Confederation (IBEC) überwiegend gelobt, die die klaren, aktuellen Updates über soziale Medien hervorhoben. Die Krise hat jedoch erneut Forderungen nach der Einrichtung einer ständigen Luftbrücken-Schnellreaktionskapazität entfacht – eine Empfehlung, die erstmals nach der Evakuierung aus dem Sudan 2023 aufkam – um Irland in künftigen Notfällen mehr Autonomie zu verschaffen.
Quelle: Department of Foreign Affairs (Ireland)

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