
Ausländische Arbeitnehmer in Irland wurden diese Woche mit neuen Mindestgehaltsregelungen konfrontiert, nachdem die schrittweisen Erhöhungen im Rahmen des Beschäftigungserlaubnis-Fahrplans der Regierung am 1. März 2026 in Kraft getreten sind. Das Migrant Rights Centre Ireland (MRCI) veröffentlichte am 6. März eine Erläuterung mit den wichtigsten Zahlen: Inhaber einer allgemeinen Beschäftigungserlaubnis müssen nun mindestens 36.605 € verdienen (vorher 34.000 €); Inhaber einer Critical Skills Permit benötigen 40.904 € (zuvor 38.000 €); und Schlüsselbranchen-Erlaubnisse für Gesundheitswesen, Fleischverarbeitung und Gartenbau steigen auf 32.691 €.
Obwohl die Erhöhung bereits vor Monaten angekündigt wurde, ist der Sprung für einige Arbeitgeber erheblich. Multinationale Unternehmen mit Graduate-Programmen haben gefragt, ob niedrigere Einstiegsgehälter weiterhin gelten können; die Richtlinien des DETE besagen, dass frischgebackene irische Absolventen vorübergehend von einer etwas niedrigeren Schwelle profitieren können, jedoch nur, wenn dies klar im Vertrag und in den Einwanderungsunterlagen dokumentiert ist.
Für Personal- und Global-Mobility-Teams steht jetzt eine doppelte To-do-Liste an: Erstens, eine Überprüfung der bestehenden Erlaubnisinhaber, um diejenigen zu identifizieren, die nun unter der neuen Mindestgrenze liegen, und vor der Verlängerung Gehaltsänderungsschreiben zu versenden; zweitens, die Aktualisierung von Vorlagen und Budgetmodellen für die Rekrutierung 2026. Da bei der Entscheidung über die Erlaubnis die Einhaltung der Gehaltsvorgaben nachgewiesen werden muss (nicht nur zum Startdatum), kann eine Nichtanpassung der Vergütung zu einer Ablehnung führen und den Onboarding-Prozess stören.
Die Erhöhungen sind Teil eines mehrjährigen Fahrplans, der die Schwellenwerte bis 2030 auf 89–92 % des allgemeinen Beschäftigungserlaubnis-Niveaus anpassen wird. Die Regierung erklärt, dass die Politik darauf abzielt, Irland für hochqualifizierte Fachkräfte attraktiv zu halten und gleichzeitig Lohndumping in niedrig bezahlten Bereichen zu verhindern.
Gewerkschaften begrüßen die Maßnahme weitgehend, setzen sich jedoch weiterhin für die Abschaffung branchenspezifischer Erlaubnisse zugunsten eines uneingeschränkten Arbeitsmarktzugangs nach zwei Jahren Aufenthalt ein. Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Life Sciences und Finanzdienstleistungen – die zusammen rund 60 % der Critical Skills Permits sponsern – dürften kaum betroffen sein, da ihre Vergütungspakete in der Regel über den neuen Schwellenwerten liegen.
Die größten Auswirkungen werden im Gastgewerbe und im Pflegesektor spürbar sein, wo inflationsbedingte Kostensteigerungen die ohnehin knappen Margen weiter belasten. Branchenverbände fordern von der Regierung, die neuen Gehaltsregelungen mit schnelleren Bearbeitungszeiten zu koppeln, damit die teureren Anträge zumindest zügiger entschieden werden.
Obwohl die Erhöhung bereits vor Monaten angekündigt wurde, ist der Sprung für einige Arbeitgeber erheblich. Multinationale Unternehmen mit Graduate-Programmen haben gefragt, ob niedrigere Einstiegsgehälter weiterhin gelten können; die Richtlinien des DETE besagen, dass frischgebackene irische Absolventen vorübergehend von einer etwas niedrigeren Schwelle profitieren können, jedoch nur, wenn dies klar im Vertrag und in den Einwanderungsunterlagen dokumentiert ist.
Für Personal- und Global-Mobility-Teams steht jetzt eine doppelte To-do-Liste an: Erstens, eine Überprüfung der bestehenden Erlaubnisinhaber, um diejenigen zu identifizieren, die nun unter der neuen Mindestgrenze liegen, und vor der Verlängerung Gehaltsänderungsschreiben zu versenden; zweitens, die Aktualisierung von Vorlagen und Budgetmodellen für die Rekrutierung 2026. Da bei der Entscheidung über die Erlaubnis die Einhaltung der Gehaltsvorgaben nachgewiesen werden muss (nicht nur zum Startdatum), kann eine Nichtanpassung der Vergütung zu einer Ablehnung führen und den Onboarding-Prozess stören.
Die Erhöhungen sind Teil eines mehrjährigen Fahrplans, der die Schwellenwerte bis 2030 auf 89–92 % des allgemeinen Beschäftigungserlaubnis-Niveaus anpassen wird. Die Regierung erklärt, dass die Politik darauf abzielt, Irland für hochqualifizierte Fachkräfte attraktiv zu halten und gleichzeitig Lohndumping in niedrig bezahlten Bereichen zu verhindern.
Gewerkschaften begrüßen die Maßnahme weitgehend, setzen sich jedoch weiterhin für die Abschaffung branchenspezifischer Erlaubnisse zugunsten eines uneingeschränkten Arbeitsmarktzugangs nach zwei Jahren Aufenthalt ein. Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Life Sciences und Finanzdienstleistungen – die zusammen rund 60 % der Critical Skills Permits sponsern – dürften kaum betroffen sein, da ihre Vergütungspakete in der Regel über den neuen Schwellenwerten liegen.
Die größten Auswirkungen werden im Gastgewerbe und im Pflegesektor spürbar sein, wo inflationsbedingte Kostensteigerungen die ohnehin knappen Margen weiter belasten. Branchenverbände fordern von der Regierung, die neuen Gehaltsregelungen mit schnelleren Bearbeitungszeiten zu koppeln, damit die teureren Anträge zumindest zügiger entschieden werden.
Quelle: Migrant Rights Centre Ireland