
Nach fast einer Woche Chaos im Luftraum des Nahen Ostens landete am Abend des 5. März 2026 der erste Rückholcharter der irischen Regierung aus Oman am Flughafen Dublin. An Bord befanden sich 280 Bürger und Einwohner, die nach Raketenangriffen auf den Flughafen Dubai International im Golf festsaßen. Die kommerziellen Flüge wurden noch in derselben Nacht mit einem eingeschränkten Fahrplan wieder aufgenommen, doch die Fluggesellschaften warnten, dass die Routen weiterhin unbeständig bleiben werden, da sich der Konflikt zwischen Israel, den USA und Iran ausweitet. Das Außenministerium schätzt, dass rund 24.400 irische Staatsbürger in den Golfstaaten leben, viele davon auf Rotationsverträgen in den Bereichen Luftfahrt, Bauwesen und Finanzen. Arbeitgeber mit Mitarbeitern in der Region mussten in den Notfallmodus wechseln: Der Technologiekonzern InterCom charterte eine 180-Sitzer Etihad-Weitstreckenmaschine nach Shannon, während CRH Ingenieure über Athen umleitete und Blockplätze bei Aegean nutzte. Das Reise-Risikounternehmen WorldAware weist darauf hin, dass die Situation Lücken in den Krisenrückholklauseln aufgedeckt hat; weniger als die Hälfte der überprüften Mobilitätspolicen garantierten Business-Class-Sitze oder die Begleitung von Familienmitgliedern bei einer erzwungenen Rückkehr. Irische Reiseveranstalter bereiten sich auf eine Welle von Rückerstattungsanfragen vor. Der Verband der irischen Reisebüros (AITA) informierte Verbraucher, dass Standardpakete keine „Kriegsrisiko“-Stornierungen abdecken, sobald das Außenministerium seine Reisehinweise auf „Reise nicht empfohlen“ anhebt. Unterdessen passen Versicherer die Preise für Firmenreisepolicen im Nahen Osten und Nordafrika an und verlangen wöchentlich um 30 % höhere Prämien. Für die Zukunft planen Etihad und Emirates einen reduzierten täglichen Service nach Dublin, der südlich über das Arabische Meer führt und die Reisezeit um zwei Stunden verlängert. Die irische Luftfahrtbehörde bestätigte, dass Fluggesellschaften, die den irischen Luftraum nutzen, nun täglich flexible Flugroutenpläne einreichen müssen, was die Arbeitsbelastung der Flugsicherung erhöht. Mobilitätsmanager in Unternehmen sollten: 1) die Notfall-Rückholleistungen für Mitarbeiter und Angehörige überprüfen; 2) alternative Drehkreuze wie Doha oder Muscat identifizieren; und 3) Entsandte über mögliche konsularisch geführte Evakuierungsprotokolle informieren, einschließlich Sammelpunkten und erforderlichen Dokumenten.
Quelle: The Irish Times live coverage
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