SWISS setzt weitere Evakuierungsflüge aus – 4.000 Schweizer bleiben im Nahen Osten
Weltweite Fluggesellschaften verlängern Aussetzungen im Nahen Osten; SWISS streicht Dubai, Tel Aviv und Teheran aus dem Streckennetz
Australien verdoppelt Gebühr für Post-Study-Work-Visum auf 4.600 AUD – Schweizer Absolventen sehen sich mit Rekordkosten konfrontiert
Neueste Nachrichten
Die Stimmberechtigten im Tessin lehnen die Lohn-Dumping-Initiative ab, die auf die Regeln für Grenzgänger abzielte.
Die Stimmberechtigten im Tessin lehnten eine Initiative gegen Lohndumping ab, die strengere Kontrollen für Arbeitgeber von Grenzgängern aus Italien vorsah. Die Ablehnung nimmt Unternehmen, die Mitarbeitende über die Schweizerisch-Italienische Grenze entsenden, kurzfristig Compliance-Sorgen, hält jedoch den Lohndruck und die politische Aufmerksamkeit hoch.
Edelweiss führt zwei Sonderrückführungsflüge von Oman nach Zürich durch
Edelweiss Air führte am 7. März zwei von der Regierung koordinierte Sonderflüge von Muscat und Salalah nach Zürich durch und brachte dabei 404 Personen zurück, trotz der Luftraumsperrungen im Nahen Osten. Die Flüge verdeutlichen die Herausforderungen bei der Sicherung von Start- und Landezeiten, Überfluggenehmigungen und der Beförderung der Passagiere zu den Abflugorten, selbst wenn Flugzeuge verfügbar sind. Da noch fast 4.000 Schweizer Staatsangehörige als evakuierungsbedürftig registriert sind, werden Arbeitgeber aufgefordert, ihre Reise-Risikopläne zu aktualisieren und sicherzustellen, dass ihre Mitarbeitenden in der FDFA Travel Admin App registriert sind.
Schweizer Behörden stoppen weitere Evakuierungsflüge, obwohl noch 4.000 Menschen feststecken
Am 7. März erklärte das Schweizer Außenministerium, vorerst keine weiteren Evakuierungsflüge zu genehmigen, da die Edelweiss-Flüge am Samstag nur schwach gebucht waren und kommerzielle Verbindungen allmählich wieder aufgenommen werden. Rund 4.000 Schweizer Staatsangehörige sind weiterhin gestrandet, was Kritik von Reisenden und Oppositionsparteien hervorruft. Unternehmen mit Mitarbeitern im Golfraum werden aufgefordert, ihre Evakuierungspläne aktiv zu halten und Budgets für kurzfristige Charterflüge einzuplanen.
Edelweiss-Flug zeigt Schwachstellen auf: 70 Sitzplätze bleiben ungenutzt
Berechnungen von SWI swissinfo.ch zeigen, dass bei den Evakuierungsflügen von Edelweiss am 7. März 70 der 474 Sitzplätze unbesetzt blieben, hauptsächlich weil Reisende die Abflughäfen nicht rechtzeitig erreichen konnten. Dieser Vorfall verdeutlicht die Koordinationsprobleme zwischen dem Schweizer Reiseverwaltungssystem, der Flugplanung der Airlines und den sich schnell ändernden Bodeneinschränkungen und macht deutlich, dass ein verfeinertes öffentlich-privates Evakuierungsprotokoll notwendig ist.