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Australien verdoppelt Gebühr für Post-Study-Work-Visum auf 4.600 AUD – Schweizer Absolventen sehen sich mit Rekordkosten konfrontiert

März 9, 2026
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Australien verdoppelt Gebühr für Post-Study-Work-Visum auf 4.600 AUD – Schweizer Absolventen sehen sich mit Rekordkosten konfrontiert
Das australische Innenministerium hat die Antragsgebühr für das Temporary Graduate Visa (Unterklasse 485) ab dem 8. März 2026 von 2.300 AUD auf 4.600 AUD verdoppelt. Travel and Tour World weist darauf hin, dass dieser Anstieg Australien zum teuersten Ziel für Post-Study-Work-Visa macht und damit Kanada, Neuseeland und das Vereinigte Königreich überholt. Schweizer, deutsche und italienische Absolventen – allesamt unter den größten europäischen Gruppen an australischen Universitäten – sehen sich nun mit Gesamtkosten von über 2.700 CHF konfrontiert, wenn die obligatorische Krankenversicherung und biometrische Daten hinzugerechnet werden.

Bildungsberater in Zürich warnen, dass die plötzliche Erhöhung mitten ins akademische Jahr der südlichen Hemisphäre fällt und die Budgetplanung von Tausenden Schweizer Studierenden durcheinanderbringt, die auf das 485-Visum zur Erlangung von Fachkräftepunkten gesetzt hatten. Familien, die in Schweizer Franken geplant hatten, müssen nun pro Hauptantragsteller zusätzlich 2.300 AUD aufbringen; auch die Gebühren für Angehörige sind auf 2.300 AUD für Erwachsene und 1.150 AUD für Kinder gestiegen.

Australien verdoppelt Gebühr für Post-Study-Work-Visum auf 4.600 AUD – Schweizer Absolventen sehen sich mit Rekordkosten konfrontiert


Schweizer Arbeitgeber, die Absolventen durch Australien-basierte Rotationen fördern, werden ebenfalls mit höheren Mobilitätskosten konfrontiert. Einige multinationale Unternehmen prüfen daher, ob sie den 485-Weg weiterhin nutzen oder Absolventen lieber über Kanadas Post-Graduate Work Permit oder den UK Graduate Route schicken, die beide 40–60 % günstiger sind. Einwanderungsanwälte warnen zudem, dass Wechselkursschwankungen die Gesamtkosten weiter in die Höhe treiben könnten, falls der australische Dollar an Wert gewinnt.

Aus politischer Sicht argumentiert Canberra, die Gebühr spiegele die Bearbeitungskosten und das Nachfrage-Management wider, während Universitäten einen Rückgang der europäischen Einschreibungen befürchten. Vertreter der Schweizer Studierendenvereinigung kündigen an, sowohl in Bern als auch in Canberra für Übergangsregelungen für Absolventen des Jahrgangs 2026 zu lobbyieren.

Bis dahin wird Schweizer Bewerbern empfohlen, ihre Anträge vor Fälligkeit der nächsten Studiengebührenrate einzureichen, um die Liquidität sicherzustellen, und institutionelle Stipendien zu prüfen, die die höheren staatlichen Gebühren ausgleichen können.
Quelle: Travel and Tour World

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