
Der Provinzialrat von Córdoba gab am 8. März bekannt, dass derzeit Arbeiten zur Verbreiterung und Erneuerung von vier Kilometern der CO-4200 im Gange sind. Diese Nebenstraße verbindet Bujalance mit Valenzuela und bindet lokale Agrarbetriebe an den Korridor A-309 an. Das 375.000 Euro teure Projekt sieht vor, die Fahrbahnbreite in den engsten Abschnitten auf 6,2 Meter zu erhöhen und die Fahrbahn auf stark beanspruchten Strecken zu verstärken. Der Infrastrukturbeauftragte Andrés Lorite betonte, dass die Investition für die Sicherheit entscheidend sei, da die Straße stark von Olivenöl-Tankern und saisonalen Arbeitskräfte-Transporten genutzt wird. Der Rat arbeitet bereits an einer Folgemaßnahme im Wert von über 500.000 Euro, um den Korridor bis Ende 2027 vollständig auszubauen. Für Verkehrsplaner verkürzt die Aufwertung die Fahrzeit zwischen der Hauptstadt Córdoba und den Industriegebieten im Osten der Provinz und bietet eine alternative Route, die stark befahrene Abschnitte der N-432 umgeht. Logistikunternehmen rechnen nach der Erneuerung mit einer Kraftstoffeinsparung von 8 bis 10 %, sobald die Geschwindigkeitsbegrenzung wieder auf 90 km/h angehoben wird. Die Arbeiten erfolgen im Rahmen Spaniens umfassender Bemühungen, Nebenstraßen zu modernisieren, die die „letzte Meile“ der Exportlieferketten bilden. Unternehmen, die landwirtschaftliche Maschinen transportieren oder Pendelbusse für Feldarbeiterprogramme planen, sollten mit zeitweisen nächtlichen Sperrungen bis Juli rechnen und sicherstellen, dass Fahrer aktuelle Routenanweisungen erhalten, um Bußgelder wegen Befahrens von Baustellen zu vermeiden.
Quelle: Europa Press