
Irische Reisende, die über den Golf reisen, erhielten am 9. März 2026 teilweise Erleichterung, als Emirates, Etihad, flydubai und Air Arabia erstmals seit der regionalen Luftraumsperrung am 28. Februar einen koordinierten Flugplan veröffentlichten. Ein zusammengefasster Update, der um 07:00 UTC an GDS-Systeme verteilt und in den lokalen Medien veröffentlicht wurde, zeigt, dass am Dienstag etwa 60 Prozent der Frequenzen vor der Krise bedient werden, wobei die meisten Langstreckenflüge um mehrere Stunden verschoben wurden, um militärische Sperrgebiete zu umgehen. Wichtige Verbindungen, die bei irischen Unternehmen beliebt sind – Dubai-Dublin EK162/163 und Abu Dhabi-Dublin EY045/046 – bleiben bis zum 11. März gestrichen; Passagiere werden auf gleichzeitige Umsteigeverbindungen über Paris oder Frankfurt umgebucht. Reisende mit Tickets, die bis zum 28. Februar für Reisen bis zum 21. März ausgestellt wurden, können einmalig kostenlos umbuchen und bis zum 15. Mai 2026 reisen oder ohne Gebühren eine Rückerstattung beantragen. Die General Civil Aviation Authority der VAE beschränkt weiterhin Überflüge östlich von Katar zwischen 18:00 und 02:00 Ortszeit, was die Fluggesellschaften zu längeren südlichen Routen zwingt und zu Einschränkungen bei der Einsatzzeit der Crews führt. Reiseverantwortliche sollten daher bis zur Stabilisierung der Flugpläne einen 24-Stunden-Puffer bei Projektstartterminen in der Asien-Pazifik-Region einplanen. Irische Auswanderer, die aus Australien zurückkehren, sollten beachten, dass Emirates den Flug EK413 Sydney-Dubai mit einem 90-minütigen Zwischenstopp zum Auftanken in Kuala Lumpur wieder aufgenommen hat; verpasste Anschlussflüge werden in Flughafenhotels untergebracht, wenn die Zwischenlandung länger als acht Stunden dauert. Inhaber von irischen Aufenthaltstiteln mit Wiedereinreisestempel müssen sicherstellen, dass ihr IRP gültig ist, da die Einwanderungsbehörden in Dubai das irische vorläufige Reisedokument nach Ablauf der Verlängerung am 28. Februar nicht mehr akzeptieren. Branchenanalysten erwarten eine vollständige Wiederherstellung der Golf-Europa-Verbindungen bis zum 16. März, sofern es zu keiner weiteren Eskalation der regionalen Konflikte kommt. Mobilitätsteams mit zeitkritischen Einsätzen wird empfohlen, vorübergehend alternative Routen über Singapur oder Nordamerika in Betracht zu ziehen.