
Eine willkommene Nachricht für Inhaber irischer Pässe und die Unternehmen, die sie entsenden: Brasilien hat Irland offiziell in die Liste der Länder aufgenommen, deren Staatsangehörige ohne Visum einreisen dürfen. Die Interministerielle Verordnung 18/2026, veröffentlicht im brasilianischen Amtsblatt am 9. März 2026, befreit irische Staatsbürger mit regulärem Reisepass von der Visumspflicht für Kurzaufenthalte zu touristischen Zwecken, Konferenzen und vielen Arten von kurzfristigen Geschäftsreisen.
Diese Maßnahme ist Teil der umfassenderen Strategie „Open Doors 2026“ Brasiliens, die auch für Reisende aus China, Dänemark, Frankreich, Ungarn, Jamaika, St. Lucia und den Bahamas die Visumpflicht aufgehoben hat. Irische Besucher dürfen sich bis zu 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten in Brasilien aufhalten und können vor Ort eine einmalige Verlängerung um weitere 90 Tage beantragen – somit ist ein theoretischer Maximalaufenthalt von 180 Tagen pro Jahr möglich.
Die Visumfreiheit gilt jedoch nicht für bezahlte Beschäftigung, langfristige Einsätze oder Aufenthaltsgenehmigungen. Unternehmen müssen weiterhin die erforderlichen Arbeitserlaubnisse einholen, wenn Mitarbeiter Dienstleistungen erbringen oder Vergütungen aus brasilianischen Quellen erhalten. Für multinationale Unternehmen mit Präsenz in Lateinamerika entfallen durch diese Änderung die bisher üblichen Konsulatswartezeiten von bis zu drei Wochen, die Gebühr von 120 Euro für das E-Visum entfällt, und kurzfristige Reisen zu Projektstarts, Due-Diligence-Besuchen oder Messeauftritten werden deutlich erleichtert.
Irisch-brasilianische Handelsorganisationen planen bereits gemeinsame Roadshows, um die aufgestaute Reiselust zu nutzen; Tourism Ireland prognostiziert für 2026 einen Anstieg der Freizeitbuchungen nach Rio de Janeiro und São Paulo um 25 Prozent im Vergleich zu 2025. Einwanderungsberater weisen darauf hin, dass Reisende weiterhin die allgemeinen Einreisebestimmungen Brasiliens erfüllen müssen: Nachweis eines Weiterreisetickets, Unterkunftsnachweise und finanzielle Mittel von mindestens 80 US-Dollar pro Tag. Zudem wird empfohlen, dass Mobility-Teams in Unternehmen ihre Reisegenehmigungsprozesse aktualisieren, damit für irische Staatsangehörige korrekt „kein Visum erforderlich“ vermerkt wird – andernfalls könnten unnötige Antragskosten über veraltete Systeme entstehen.
Da Irland bereits visafreien oder visumfreien Zugang zu über 190 Zielen weltweit genießt, stärkt die brasilianische Entscheidung den Wert des irischen Passes für global mobile Mitarbeiter weiter. Personalverantwortliche in den Bereichen Pharma, Technologie und Agrarwirtschaft – Branchen mit wachsender Präsenz in Brasilien – werden Brasilien voraussichtlich in ihre Programme für kurzfristige Auslandseinsätze aufnehmen, die bisher auf Mexiko, Chile und Kolumbien beschränkt waren.
Diese Maßnahme ist Teil der umfassenderen Strategie „Open Doors 2026“ Brasiliens, die auch für Reisende aus China, Dänemark, Frankreich, Ungarn, Jamaika, St. Lucia und den Bahamas die Visumpflicht aufgehoben hat. Irische Besucher dürfen sich bis zu 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten in Brasilien aufhalten und können vor Ort eine einmalige Verlängerung um weitere 90 Tage beantragen – somit ist ein theoretischer Maximalaufenthalt von 180 Tagen pro Jahr möglich.
Die Visumfreiheit gilt jedoch nicht für bezahlte Beschäftigung, langfristige Einsätze oder Aufenthaltsgenehmigungen. Unternehmen müssen weiterhin die erforderlichen Arbeitserlaubnisse einholen, wenn Mitarbeiter Dienstleistungen erbringen oder Vergütungen aus brasilianischen Quellen erhalten. Für multinationale Unternehmen mit Präsenz in Lateinamerika entfallen durch diese Änderung die bisher üblichen Konsulatswartezeiten von bis zu drei Wochen, die Gebühr von 120 Euro für das E-Visum entfällt, und kurzfristige Reisen zu Projektstarts, Due-Diligence-Besuchen oder Messeauftritten werden deutlich erleichtert.
Irisch-brasilianische Handelsorganisationen planen bereits gemeinsame Roadshows, um die aufgestaute Reiselust zu nutzen; Tourism Ireland prognostiziert für 2026 einen Anstieg der Freizeitbuchungen nach Rio de Janeiro und São Paulo um 25 Prozent im Vergleich zu 2025. Einwanderungsberater weisen darauf hin, dass Reisende weiterhin die allgemeinen Einreisebestimmungen Brasiliens erfüllen müssen: Nachweis eines Weiterreisetickets, Unterkunftsnachweise und finanzielle Mittel von mindestens 80 US-Dollar pro Tag. Zudem wird empfohlen, dass Mobility-Teams in Unternehmen ihre Reisegenehmigungsprozesse aktualisieren, damit für irische Staatsangehörige korrekt „kein Visum erforderlich“ vermerkt wird – andernfalls könnten unnötige Antragskosten über veraltete Systeme entstehen.
Da Irland bereits visafreien oder visumfreien Zugang zu über 190 Zielen weltweit genießt, stärkt die brasilianische Entscheidung den Wert des irischen Passes für global mobile Mitarbeiter weiter. Personalverantwortliche in den Bereichen Pharma, Technologie und Agrarwirtschaft – Branchen mit wachsender Präsenz in Brasilien – werden Brasilien voraussichtlich in ihre Programme für kurzfristige Auslandseinsätze aufnehmen, die bisher auf Mexiko, Chile und Kolumbien beschränkt waren.
Quelle: Visaverge
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