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Irische Regierung holt 300 Staatsbürger aus der Golfregion zurück – Konflikt spitzt sich zu

März 8, 2026
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Irische Regierung holt 300 Staatsbürger aus der Golfregion zurück – Konflikt spitzt sich zu
Im Terminal 2 des Flughafens Dublin kam es am späten Samstagabend, dem 7. März, zu emotionalen Wiedersehen, als eine gecharterte Boeing 787 mit fast 300 irischen Staatsbürgern aus dem Golf nach einem 11-stündigen Flug aus Maskat mit einem technischen Zwischenstopp in Kairo landete. Der einmalige Evakuierungsflug, organisiert vom Außenministerium (DFA) und dem Verkehrsministerium, wurde aktiviert, nachdem die kommerziellen Verbindungen zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, Bahrain und Europa stark eingeschränkt wurden, nachdem iranische Drohnen und Raketen Anfang der Woche in der Nähe mehrerer regionaler Drehkreuze abgefangen worden waren.

Laut dem Konsularen Krisenzentrum des DFA leben oder arbeiten mehr als 24.000 Iren im Golf; fast 2.500 hatten sich innerhalb von 48 Stunden nach den ersten Angriffen für Unterstützung registriert. Vorrangige Plätze wurden Minderjährigen, medizinischen Fällen und Bürgern mit bald ablaufenden Aufenthaltserlaubnissen zugewiesen. Eine symbolische Gebühr von 800 € – deutlich unter den kommerziellen Evakuierungskosten – wurde erhoben, um einen Teil der 650.000 € Charterkosten zu decken.

Irische Regierung holt 300 Staatsbürger aus der Golfregion zurück – Konflikt spitzt sich zu


Die Operation am Samstag war die erste groß angelegte zivile Luftbrücke des Staates seit der Evakuierung aus Kabul 2021. Ein Schnellreaktionsteam aus Konsularbeamten, Mitarbeitern des Garda National Immigration Bureau (GNIB) und HSE-Klinikern prüfte die Passagierlisten bereits in Maskat und erneut bei der Ankunft, um die Einreiseformalitäten zu beschleunigen. Geschäftsreisende lobten bei der Landung die vereinfachte Einreisekontrolle: Alle Pässe wurden bereits im Flugzeug abgestempelt, und der einzige Ankunftskanal des Charters am Pier B sorgte dafür, dass Gepäck- und Zollkontrollen weniger als 20 Minuten dauerten.

Für multinationale Unternehmen mit Personalwechseln im Golf unterstreicht der Vorfall die Bedeutung aktueller Reisenden-Tracking- und Notfallkontakt-Daten. Ein Fintech-Arbeitgeber bestätigte, dass 60 Prozent seiner in Dubai ansässigen irischen Mitarbeiter die Rückkehr mit dem Charterflug gewählt hatten, was einen dringenden Bedarf an Remote-Arbeitslösungen auslöste. Reiseleiter kündigten an, künftig „Sofort-Extraktions“-Klauseln in Einsatzverträgen zu verankern und Versicherungsbedingungen für Einsätze in gefährlichen Umgebungen zu überprüfen.

Beamte schließen weitere Charterflüge nicht aus. Justizministerin Helen McEntee erklärte gegenüber Reportern, dass am Flughafen Dublin Vorsorgeplätze reserviert wurden, „falls sich die Sicherheitslage weiter verschlechtert“. Irische Fluggesellschaften arbeiten derweil mit Eurocontrol zusammen, um Umgehungsrouten im Nahen Osten zu entwickeln, die eingeschränkte Fluginformationsgebiete (FIR) meiden und gleichzeitig Blockzeiten unter 10 Stunden halten – eine wichtige Grenze für Flüge mit zwei Piloten.
Quelle: The Independent

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