Spanien weitet universelle Gesundheitsversorgung auf undokumentierte Migranten aus
Spanien modernisiert Vorschriften für Ultraleichtflugzeuge und Ausschreibungen für Transportkonzessionen
Spanien und die Niederlande einigen sich auf neuen Vertrag zur Vermeidung der Doppelbesteuerung
Neueste Nachrichten
Spanien bietet mit seiner „außergewöhnlichen Legalisierung“ einer halben Million undokumentierter Migranten einen legalen Status
Ab April wird Spanien mindestens 500.000 undokumentierten Migranten ermöglichen, online eine einjährige, verlängerbare Aufenthaltserlaubnis zu beantragen. Minister betonen, dass dieser Schritt Arbeitskräftemangel lindern und die Steuereinnahmen steigern könnte, während Kritiker vor einem „Anreiz“ zur Migration warnen. Für Unternehmen bedeutet das Programm die Legalisierung einer großen informellen Arbeitskraft, bringt aber kurzfristig zusätzlichen Aufwand in Personalverwaltung und Compliance mit sich.
Madrid-Barajas stellt auf das biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU um – keine Passstempel mehr für Nicht-EU-Reisende
Ein Bericht von El Español bestätigt, dass Madrid-Barajas mit den Live-Tests des biometrischen Ein- und Ausreisesystems der EU begonnen hat, um die Frist im April einzuhalten. Reisende aus Nicht-EU-Ländern geben nun Fingerabdrücke und Fotos ab, anstatt einen Passstempel zu erhalten – dadurch werden Überziehungszeiten automatisch erfasst und die Verantwortung für die genaue Überwachung der Schengen-Tage liegt künftig verstärkt bei den Arbeitgebern.
Mitarbeiter des Flughafens Barcelona wegen Schmuggels eines Transitpassagiers an der Schengen-Grenzkontrolle festgenommen
Am 9. März nahmen die Polizei zwei Bodenmitarbeiter am Flughafen El Prat fest, die einen Passagier ohne EU-Staatsbürgerschaft an der Passkontrolle vorbeigeführt und in den Schengen-Raum begleitet hatten. Der Insider-Schmuggelfall macht bestehende Sicherheitslücken vor der Einführung des biometrischen EES im April deutlich und könnte zu strengeren Ausweiskontrollen bei Transitpassagieren führen.
Neues Migrantenaufnahmezentrum in Motril verzeichnet historischen Tiefstand bei Ankünften an der Küste Granadas
Zahlen des Innenministeriums vom 9. März zeigen, dass das neue Migrantenaufnahmezentrum in Motril im Jahr 2025 nur 85 Bootsankünfte verzeichnete – ein deutlicher Rückgang gegenüber fast 9.500 im Jahr 2018. Strengere Kontrollen und verbesserte Einrichtungen werden für den Rückgang verantwortlich gemacht, während Arbeitgeber vor Folgelücken auf dem Arbeitsmarkt warnen.