
Am 10. März 2026 verabschiedete das spanische Kabinett eine umfassende Reform im Luft- und Straßenverkehr, die sich auf Betreiber der Allgemeinen Luftfahrt, Flugschulen, Abenteuer-Tourismusunternehmen und Busunternehmen gleichermaßen auswirken wird. Das neue Königliche Dekret ändert drei zentrale Regelwerke: die Ultralight-Pilotenschein-Verordnung von 2015, den Rahmen für motorisierte Ultraleichtflugzeuge (ULM) von 2022 sowie die langjährige Verordnung zum Landverkehrsgesetz (ROTT).
Der Luftfahrtteil bringt Spanien näher an die EU-Verordnung 1178/2011 heran. Inhaber europäischer LAPL-, PPL-, CPL- oder ATPL-Lizenzen dürfen nun spanisch zugelassene Ultraleichtflugzeuge ohne gesonderte nationale ULM-Lizenz der AESA fliegen. Auch im Ausland erworbene Ausbilder- und Prüferbefugnisse werden anerkannt, was den Pool qualifizierter Fachkräfte für Spaniens boomenden Abenteuerflugsektor, insbesondere in Andalusien und Katalonien, erweitert. ULM-Berechtigungen werden unbefristet: Statt alle zwei Jahre Unterlagen zu erneuern, müssen Piloten lediglich aktuelle Flugerfahrungen nachweisen.
Wichtig ist, dass gut ausgestattete Ultraleichtflugzeuge kontrollierten Luftraum betreten dürfen, sobald der Pilot eine EU-Lizenz mit entsprechender Freigabe für diese Luftraumklasse besitzt – was neue grenzüberschreitende Routen für Ökotourismus-Anbieter eröffnet.
Im Bereich Straßenverkehr passt das Dekret die Ausschreibungen für öffentliche Buslinien im Fernverkehr an – ein 3-Milliarden-Euro-Markt, der für die regionale Mobilität entscheidend ist. Bieter können nun ihre technische, fachliche und finanzielle Leistungsfähigkeit innerhalb von Konsortien bündeln, um die Solvenzanforderungen zu erfüllen. Diese Änderung soll mehr internationale Anbieter anziehen und den Wettbewerb bei Preisen und Service beleben – ein langjähriges Ziel der spanischen Strategie für nachhaltige Mobilität.
Für Geschäftsreisemanager bedeuten die Luftfahrtänderungen eine einfachere europaweite Beförderung kleiner Teams und Führungskräfte zu abgelegenen spanischen Standorten ohne kommerzielle Flugverbindungen. Flugschulen sollten ihre Ausbildungspläne überprüfen, um die Anrechnung von EU-Flugstunden auf ULM-Berechtigungen zu integrieren, während Versicherungsvermittler ihre Policen anpassen müssen, um den Zugang zum kontrollierten Luftraum abzudecken.
Busunternehmen sehen sich neuer Konkurrenz durch multinationale Mobilitätsplattformen gegenüber, die Spaniens liberalisierte Ausschreibungen ins Visier nehmen. Das Ministerium für Verkehr und nachhaltige Mobilität wird innerhalb von 60 Tagen Durchführungsrichtlinien veröffentlichen, darunter Vorgaben zu zulässiger Avionik für den kontrollierten Luftraum sowie Musterunterlagen für Buskonzessionen.
Unternehmen in beiden Sektoren sollten den BOE genau beobachten: Die Reformen treten 20 Tage nach Veröffentlichung in Kraft, sodass nur wenig Zeit bleibt, Compliance-Handbücher und Schulungsprogramme anzupassen.
Der Luftfahrtteil bringt Spanien näher an die EU-Verordnung 1178/2011 heran. Inhaber europäischer LAPL-, PPL-, CPL- oder ATPL-Lizenzen dürfen nun spanisch zugelassene Ultraleichtflugzeuge ohne gesonderte nationale ULM-Lizenz der AESA fliegen. Auch im Ausland erworbene Ausbilder- und Prüferbefugnisse werden anerkannt, was den Pool qualifizierter Fachkräfte für Spaniens boomenden Abenteuerflugsektor, insbesondere in Andalusien und Katalonien, erweitert. ULM-Berechtigungen werden unbefristet: Statt alle zwei Jahre Unterlagen zu erneuern, müssen Piloten lediglich aktuelle Flugerfahrungen nachweisen.
Wichtig ist, dass gut ausgestattete Ultraleichtflugzeuge kontrollierten Luftraum betreten dürfen, sobald der Pilot eine EU-Lizenz mit entsprechender Freigabe für diese Luftraumklasse besitzt – was neue grenzüberschreitende Routen für Ökotourismus-Anbieter eröffnet.
Im Bereich Straßenverkehr passt das Dekret die Ausschreibungen für öffentliche Buslinien im Fernverkehr an – ein 3-Milliarden-Euro-Markt, der für die regionale Mobilität entscheidend ist. Bieter können nun ihre technische, fachliche und finanzielle Leistungsfähigkeit innerhalb von Konsortien bündeln, um die Solvenzanforderungen zu erfüllen. Diese Änderung soll mehr internationale Anbieter anziehen und den Wettbewerb bei Preisen und Service beleben – ein langjähriges Ziel der spanischen Strategie für nachhaltige Mobilität.
Für Geschäftsreisemanager bedeuten die Luftfahrtänderungen eine einfachere europaweite Beförderung kleiner Teams und Führungskräfte zu abgelegenen spanischen Standorten ohne kommerzielle Flugverbindungen. Flugschulen sollten ihre Ausbildungspläne überprüfen, um die Anrechnung von EU-Flugstunden auf ULM-Berechtigungen zu integrieren, während Versicherungsvermittler ihre Policen anpassen müssen, um den Zugang zum kontrollierten Luftraum abzudecken.
Busunternehmen sehen sich neuer Konkurrenz durch multinationale Mobilitätsplattformen gegenüber, die Spaniens liberalisierte Ausschreibungen ins Visier nehmen. Das Ministerium für Verkehr und nachhaltige Mobilität wird innerhalb von 60 Tagen Durchführungsrichtlinien veröffentlichen, darunter Vorgaben zu zulässiger Avionik für den kontrollierten Luftraum sowie Musterunterlagen für Buskonzessionen.
Unternehmen in beiden Sektoren sollten den BOE genau beobachten: Die Reformen treten 20 Tage nach Veröffentlichung in Kraft, sodass nur wenig Zeit bleibt, Compliance-Handbücher und Schulungsprogramme anzupassen.
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