
In einem Blogbeitrag vom 10. März kündigte Rob Thompson, Chief Digital, Data & Technology Officer, an, dass die Technologieabteilung nun offiziell „Home Office Digital“ heißt. Das Rebranding wird als Meilenstein im Fortschritt der Digitalisierung von Grenz- und Einwanderungsdiensten präsentiert. Zu den wichtigsten Erfolgen zählt Thompson die eGates an Flughäfen, die jährlich 76 Millionen Passagen abwickeln, elektronische Reisegenehmigungen (ETA), die in nur 45 Sekunden erteilt werden, sowie mehr als sieben Millionen ausländische Staatsangehörige, die ihren UK-Einwanderungsstatus jetzt über digitale eVisas statt physischer Genehmigungen abrufen. Der Beitrag verknüpft die Namensänderung mit der neuen Digitalstrategie 2030, die das Home Office verpflichtet, Digitales als „Standardperspektive“ für die Umsetzung von Richtlinien zu etablieren. Für Fachleute im Mobilitätsbereich ist die Botschaft klar: BRP-Karten, Vignettenaufkleber und Papierbescheide sind nur noch begrenzt gültig; digitale Statusnachweise und maschinenlesbare Reisegenehmigungen werden die Compliance-Prozesse dominieren. Anbieter im Bereich Reise- und Identitätstechnologie sollten mit mehr API-Möglichkeiten rechnen, da das Home Office verstärkt auf Integration und eine „One-Team“-Kultur in Polizei, Grenzkontrolle und Visa setzt. Arbeitgeber können mit weiteren Vereinfachungen bei den Prüfungen zum Arbeits- und Mietrecht rechnen, da die Dienste auf cloudbasierte Plattformen migrieren.
Quelle: Home Office Digital blog