
Echtzeitdaten von AirHelp zeigen, dass am 9. März in Europa 212 Flüge gestrichen und 1.698 verspätet waren. Allein am Londoner Flughafen Heathrow gab es 44 Flugausfälle und 195 Verspätungen – mehr als an jedem anderen überwachten Flughafen. Manchester verzeichnete weitere 12 Streichungen und 105 Verspätungen, sodass britische Drehkreuze fast ein Drittel der gesamten Störungen ausmachten. Eine Kombination aus Personalmangel, frühsaisonalem Wetter und Anlaufschwierigkeiten mit der neuen ETA-Software zur Flugberechtigungsprüfung führte zu längeren Check-in-Zeiten und verpassten Slot-Fenstern. British Airways und EasyJet waren am stärksten betroffen, doch die Verspätungen wirkten sich auch auf Codeshare-Partner aus, was nordamerikanische Anschlussflüge und zeitkritische Geschäftstermine am folgenden Morgen in London beeinträchtigte. Nach EU-Verordnung 261 könnten viele Reisende Anspruch auf eine Entschädigung von bis zu 600 € haben, doch das Bewusstsein dafür ist noch gering. AirHelp berichtet von einem Anstieg der Entschädigungsansprüche vor allem von Geschäftsreisenden, deren EU-Termine durch die Störungen beeinträchtigt wurden. Reisebüros raten ihren Kunden, bis zur Stabilisierung des ETA-Reisesystems längere Umsteigezeiten einzuplanen. Flughafengesellschaften geben an, schnell zusätzliches Personal einzustellen und automatisierte Dokumentenprüfungs-Kioske zu optimieren. Dennoch sollten Mobilitätsmanager mit anhaltenden Störungen während der Oster-Hauptreisezeit rechnen und alle Anschlussflüge am selben Tag über Heathrow und Manchester erneut bestätigen.
Quelle: AirHelp
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Großbritannien.Mehr von Großbritannien
Alle anzeigen
Das elektronische Reisegenehmigungssystem (ETA) des Vereinigten Königreichs tritt in die Phase der vollständigen Durchsetzung ein
FCDO warnt am 9. März vor bevorstehenden biometrischen Grenzkontrollen im Schengen-Raum