
Das Kabinettsbüro und das Ministerium für Wissenschaft, Innovation und Technologie haben am 10. März eine achtwöchige landesweite Konsultation gestartet, in der Pläne für eine einheitliche, staatlich ausgestellte digitale ID-App vorgestellt werden. Der Prototyp soll es Nutzern ermöglichen, Identität, Adresse und Aufenthaltsstatus an einem Ort nachzuweisen und so mehrere Anmeldungen und Papierdokumente ersetzen. Besonders wichtig für die globale Mobilität ist, dass neue Mitarbeiter die digitale ID nutzen können, um gesetzlich vorgeschriebene Arbeitsberechtigungsprüfungen durch das Teilen ihres Reisepasses oder eines bestehenden digitalen eVisums abzuschließen. Die eVisa-Plattform des Innenministeriums enthält bereits den Status von rund sieben Millionen ausländischen Staatsangehörigen; eine Integration in eine übergreifende Regierungs-Wallet würde es Arbeitgebern ersparen, physische BRP-Karten zu kopieren, die bis 2026 vollständig abgeschafft werden sollen. Zu den Fragen der Konsultation gehören das Mindestalter für die Nutzung, welche Angaben (z. B. Adressnachweis) gespeichert werden sollen und wie digitale Teilhabe sichergestellt werden kann. Ein Bürgerpanel wird eingerichtet, um Datenschutz- und Datenaustausch-Sicherheiten zu diskutieren, da Bürgerrechtsgruppen Bedenken gegenüber zentralisierten Datenbanken äußern. Für Personalabteilungen, Zukunft-der-Arbeit- und Umzugsteams verspricht der Vorschlag eine schnellere Einarbeitung internationaler Talente, einheitliche Mitarbeiterprüfungsprozesse und weniger Risiken im Umgang mit Dokumenten. Anbieter von Identitätsdiensten werden genau beobachten, da die Regierung andeutet, dass zertifizierte private ID-Anbieter in das System eingebunden werden könnten, was Arbeitgebern neue Compliance-Optionen eröffnet.