Nationaler Streik am 12. März legt den Flugverkehr an den Flughäfen Brüssel und Charleroi lahm
Belgien entwirft Gesetz, das der Einwanderungsbehörde lebenslange Einreiseverbote ermöglicht
Belgische Urlauber wenden sich laut TUI verstärkt Westeuropa und Südeuropa zu
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Nationaler Streik legt am 12. März alle Flüge in Brüssel und Charleroi lahm – Reisewarnung herausgegeben
Der Flughafen Brüssel und der Flughafen Charleroi werden am 12. März alle Passagierabflüge einstellen – in Charleroi sogar den gesamten Betrieb – aufgrund eines landesweiten 24-stündigen Streiks zu Renten- und Gehaltsfragen. Fluggesellschaften buchen ihre Kunden um, und auch im Schienen- sowie im städtischen Nahverkehr ist mit Störungen zu rechnen. Unternehmen sollten Reisende über benachbarte Drehkreuze oder den Hochgeschwindigkeitszug umleiten und sich auf längere Arbeitskampfmaßnahmen einstellen.
Parlamentsausschuss unterstützt lebenslange Einreisesperren durch das Einwanderungsamt
Ein parlamentarischer Ausschuss hat einen Gesetzentwurf gebilligt, der dem belgischen Einwanderungsamt die Befugnis gibt, lebenslange Einreiseverbote gegen Ausländer zu verhängen, die wegen Terrorismus oder Extremismus auffällig geworden sind. Befürworter sehen darin eine Schließung einer Sicherheitslücke, während Kritiker vor Problemen bei Verhältnismäßigkeit und Transparenz warnen. Sollte das Gesetz in Kraft treten, müssen Unternehmen, die Mitarbeiter nach Belgien entsenden, mit strengeren Hintergrundprüfungen rechnen.
Wochenendarbeiten führen zu Umleitungen am Flughafen Brüssel: Intelligente Ampeln werden an der R0–A201 Kreuzung installiert
Baustelle an der Anschlussstelle R0/A201 – der Hauptzufahrt zum Flughafen Brüssel – sorgt am kommenden Wochenende für den Einsatz temporärer Ampeln, was zu kurzen Umleitungen und möglichen Verzögerungen führt. Die Arbeiten sind Teil eines mehrjährigen Projekts zur Modernisierung der intelligenten und sicheren *Single Point Interchange*, die bis 2027 fertiggestellt sein soll und den Zugang zum Flughafen für Reisende und Fracht deutlich verbessert.
Belgien schließt sich internationalen Aufsichtsbehörden im Kampf gegen irreführende Umweltversprechen von Fluggesellschaften an
Die belgische Verbraucherschutzbehörde hat sich einer länderübergreifenden Warnung angeschlossen, die Fluggesellschaften auffordert, unbelegte Behauptungen zu CO2-Neutralität oder „grünem“ Marketing einzustellen. Die am 10. März veröffentlichte Richtlinie kündigt mögliche Bußgelder an und könnte das Angebot an „grünen“ Flugtarifen grundlegend verändern, was Auswirkungen auf Reisebudgets und ESG-Berichterstattung haben dürfte.