
Die belgische Wirtschaftsaufsicht hat gemeinsam mit 16 Verbraucherschutzbehörden weltweit einen offenen Brief unterzeichnet, in dem Fluggesellschaften – darunter auch Brussels Airlines – davor gewarnt wird, vage Nachhaltigkeitsslogans zu verwenden, da diese gegen das Werberecht verstoßen könnten. Die Mitteilung vom 10. März fordert, dass künftiges Marketing „wahrheitsgemäß, klar und belegbar“ sein muss und verbietet ambitionierte Aussagen wie „CO₂-neutraler Flug“, sofern diese nicht vollständig dokumentiert sind.
Dieser Schritt folgt auf eine EU-weite Medienprüfung aus dem Jahr 2025, die ergab, dass über 40 % der Klimaaussagen in der Luftfahrt potenziell irreführend sind. Obwohl Bußgelder gegen 20 Fluggesellschaften noch von der Kommission geprüft werden, betonen die belgischen Regulierungsbehörden, dass vorläufige Leitlinien notwendig sind, da die Airlines ihre Werbung für Biokraftstoffe und Kompensationen im Vorfeld der EU-Quote für nachhaltige Flugkraftstoffe (SAF) ab 2027 verstärken.
Für globale Mobilitätsprogramme könnte eine strengere Kontrolle die Verfügbarkeit und Preisgestaltung sogenannter *grüner Tarife* beeinflussen, die Unternehmen zur Erreichung ihrer ESG-Reiseziele nutzen. Fluggesellschaften könnten schlecht belegte CO₂-neutrale Angebote zurückziehen oder Zuschläge erhöhen, um nachweisbare SAF-Käufe zu finanzieren. Reisebüros (TMCs) rechnen mit überarbeiteten Emissionsrechnern, sobald neue Offenlegungsvorlagen im Laufe des Jahres eingeführt werden.
Wer gegen die Vorgaben verstößt, riskiert Strafen nach dem belgischen Marktpraktikengesetz von bis zu 4 % des belgischen Jahresumsatzes. Auch wenn das zunächst moderat erscheint, könnte der Reputationsschaden erheblich sein: Die Wirtschaftsaufsicht hat angedeutet, vierteljährlich eine „Namensnennung und Bloßstellung“ zu veröffentlichen. Unternehmen, die Geschäftsreisen buchen, sollten daher die Nachhaltigkeitsaussagen der Airlines in internen Buchungstools genau prüfen, um regulatorischen Anforderungen und den Erwartungen der Stakeholder gerecht zu werden.
Dieser Schritt folgt auf eine EU-weite Medienprüfung aus dem Jahr 2025, die ergab, dass über 40 % der Klimaaussagen in der Luftfahrt potenziell irreführend sind. Obwohl Bußgelder gegen 20 Fluggesellschaften noch von der Kommission geprüft werden, betonen die belgischen Regulierungsbehörden, dass vorläufige Leitlinien notwendig sind, da die Airlines ihre Werbung für Biokraftstoffe und Kompensationen im Vorfeld der EU-Quote für nachhaltige Flugkraftstoffe (SAF) ab 2027 verstärken.
Für globale Mobilitätsprogramme könnte eine strengere Kontrolle die Verfügbarkeit und Preisgestaltung sogenannter *grüner Tarife* beeinflussen, die Unternehmen zur Erreichung ihrer ESG-Reiseziele nutzen. Fluggesellschaften könnten schlecht belegte CO₂-neutrale Angebote zurückziehen oder Zuschläge erhöhen, um nachweisbare SAF-Käufe zu finanzieren. Reisebüros (TMCs) rechnen mit überarbeiteten Emissionsrechnern, sobald neue Offenlegungsvorlagen im Laufe des Jahres eingeführt werden.
Wer gegen die Vorgaben verstößt, riskiert Strafen nach dem belgischen Marktpraktikengesetz von bis zu 4 % des belgischen Jahresumsatzes. Auch wenn das zunächst moderat erscheint, könnte der Reputationsschaden erheblich sein: Die Wirtschaftsaufsicht hat angedeutet, vierteljährlich eine „Namensnennung und Bloßstellung“ zu veröffentlichen. Unternehmen, die Geschäftsreisen buchen, sollten daher die Nachhaltigkeitsaussagen der Airlines in internen Buchungstools genau prüfen, um regulatorischen Anforderungen und den Erwartungen der Stakeholder gerecht zu werden.
Quelle: The Brussels Times
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Belgien.Mehr von Belgien
Alle anzeigen
Parlamentsausschuss unterstützt lebenslange Einreisesperren durch das Einwanderungsamt
Wochenendarbeiten führen zu Umleitungen am Flughafen Brüssel: Intelligente Ampeln werden an der R0–A201 Kreuzung installiert