
Air India und ihre Billigtochter Air India Express haben ein neues Betriebsbulletin veröffentlicht, das darlegt, wie die Gruppe trotz anhaltender Luftraumstörungen in Westasien die Verbindung Indiens mit dem Golf aufrechterhalten will. Das am 11. März 2026 herausgegebene Bulletin bestätigt, dass die beiden Fluggesellschaften am 12. März gemeinsam 58 Flüge – sowohl planmäßige als auch Ad-hoc-Verbindungen – zwischen Indien und wichtigen Golf-Destinationen durchführen werden. Der Plan sieht zehn planmäßige Flüge auf der stark nachgefragten Strecke nach Dschidda und acht nach Maskat vor, während weitere 40 Entlastungsflüge Dubai, Abu Dhabi, Sharjah und Ras Al Khaimah bedienen. Zudem sind zwei nicht planmäßige Flüge nach Riad vorgesehen: einer von Air India ab Mumbai und ein weiterer von Air India Express ab Kozhikode. Alle Flüge wurden von den indischen und lokalen Luftfahrtbehörden genehmigt und unterliegen der Verfügbarkeit von Slots zum Abflugzeitpunkt. Obwohl die Verbindungen nach Doha, Kuwait und Bahrain weiterhin ausgesetzt sind, gibt die Ausweitung der Flüge der 8 Millionen starken indischen Diaspora im Golfraum – von denen viele vor dem Ramadan reisen – Sicherheit und schafft dringend benötigte Kapazitäten für Geschäftsreisende, die zwischen indischen IT-Zentren und Kunden im Nahen Osten pendeln. Passagiere, deren Flüge gestrichen wurden, können kostenfrei umbuchen oder erhalten eine vollständige Rückerstattung. Air India Express kontaktiert zudem aktiv Kunden in den VAE über seinen WhatsApp-Bot „Tia“, um Reiseplanänderungen zu beschleunigen. Das aktuelle Bulletin folgt ähnlichen nächtlichen Updates seit dem 9. März und unterstreicht den Willen der Tata-Gruppe, ihren Marktanteil im Golf trotz der volatilen Lage zu sichern. Für Mobilitätsmanager ist die wichtigste Erkenntnis, dass die Luftverbindungen zwischen Indien und dem Golf bestehen bleiben – Reisende sollten jedoch ausreichend Pufferzeit einplanen und aktuelle Mobilnummern bei der Airline hinterlegen, um Flugplanänderungen rechtzeitig zu erhalten. Blickt man voraus, so erklärte Air India, man prüfe „jede Möglichkeit“, bei einer Verschlechterung der Sicherheitslage weitere Pop-up-Flüge einzurichten, was die Notwendigkeit eines Echtzeit-Reisemonitorings für multinationale Unternehmen mit Mitarbeitern in der Region betont.
Quelle: Air India Newsroom
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