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DGCA erteilt Betriebsgenehmigung für den Flughafen Noida International (Jewar)

März 11, 2026
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DGCA erteilt Betriebsgenehmigung für den Flughafen Noida International (Jewar)
Indiens neuester Greenfield-Hub – der Noida International Airport in Jewar – hat am 10. März seine wichtigste regulatorische Hürde genommen: Die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGCA) übergab offiziell die Betriebslizenz an das von Zurich Airport AG geführte Konsortium. Zivilluftfahrtminister Rammohan Naidu überreichte das Dokument in Neu-Delhi und bezeichnete das Projekt als „Asiens größte Flughafenentwicklung an einem einzigen Standort“. Er bestätigte, dass kommerzielle Flüge nun innerhalb von 45 Tagen erwartet werden. Die Lizenz bescheinigt, dass die 4.000 Meter lange Start- und Landebahn, die Luftverkehrsmanagementsysteme und die Sicherheitsprotokolle des Terminals den ICAO Annex 14-Standards entsprechen.

DGCA erteilt Betriebsgenehmigung für den Flughafen Noida International (Jewar)


Mit der behördlichen Freigabe kann Noida International nun Testflüge mit IndiGo, Air India und Lufthansa Technik starten, die alle vorläufig Slots ab Ende April reserviert haben. Die erste Bauphase umfasst ein Terminal für 12 Millionen Passagiere sowie ein integriertes multimodales Frachtzentrum, das den Güterverkehr abfangen soll, der bisher per Lkw zum IGIA in Delhi transportiert wird. Für Unternehmen, die Mitarbeiter in die National Capital Region (NCR) Indiens entsenden, verändert das Zwei-Flughafen-Modell grundlegend die Reiseplanung. Heimatflughafen-Zuweisungen, Verträge für Abhol- und Bringdienste sowie Notfallpläne müssen aktualisiert werden, um den alternativen Einreisepunkt zu berücksichtigen. Mobilitätsteams sollten sich zudem auf geteilte Ankunftsmuster einstellen: Globale Airlines werden voraussichtlich Premium-Langstreckenflüge zum IGIA anbieten, während Billigfluggesellschaften ihre Verbindungen nach Jewar verlagern – ähnlich dem Narita–Haneda- oder JFK–Newark-Modell.

Der Flughafenbetreiber bestätigte, dass 50.000 Quadratmeter des Terminals für die Einwanderungsabfertigung vorgesehen sind und mit e-Gates ausgestattet werden, die für Indiens kommendes biometrisches Ein- und Ausreisesystem (EES) vorbereitet sind. Ausländische Fluggesellschaften wurden darüber informiert, dass die gemeinsamen Self-Service-Kioske (CUSS) mit ihren Advance Passenger Information System (APIS)-Daten verknüpft werden, um manuelle Dokumentenkontrollen zu reduzieren. Infrastruktur-Experten weisen darauf hin, dass Jewar, 70 Kilometer südöstlich von Delhi gelegen, eine „Airport City“ in der Größe von Noida selbst entstehen lassen wird. Die Regierung von Uttar Pradesh hat einen 5.000 Hektar großen Industriepark sowie eine MRO-Zone (Wartung, Reparatur und Überholung) genehmigt, die 100 Prozent ausländische Direktinvestitionen (FDI) über den automatischen Genehmigungsweg zulässt. Personalabteilungen, die Expat-Techniker in diesem MRO-Cluster einsetzen, profitieren von einem geplanten regionalen Ausländerregistrierungsbüro direkt am Flughafen, wodurch zeitaufwändige Fahrten zum FRRO in Delhi entfallen.
Quelle: Republic World

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