Australien verdoppelt Gebühr für temporäres Absolventenvisum, verschont aber Pazifikinsulaner
Regel zur aufeinanderfolgenden Antragstellung trifft Anträge für das Subclass-407-Trainingsvisum
Rechtliche Beratung: Änderungen beim 407-Visum sorgen für Herausforderungen in der Personalplanung von Unternehmen
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Smartraveller warnt vor stark steigenden Auslandskrankenhauskosten für Australier
Angesichts von Millionenschäden durch medizinische Evakuierungen warnen Australiens Smartraveller-Service und Versicherer davor, ohne umfassenden Versicherungsschutz ins Ausland zu reisen. Die Empfehlung fordert besseren Schutz angesichts steigender medizinischer Kosten bei Wintersport in den USA und Japan sowie auf Kreuzfahrtschiffen – eine Botschaft, die auch für Unternehmen gilt, die Mitarbeiter ins Ausland entsenden.
Gebühr für Graduate-Visum verdoppelt sich über Nacht – Ausgenommen Nachbarländer im Pazifik
Ab dem 11. März 2026 hat sich die Antragsgebühr für die Unterklasse 485 auf 4.600 AU$ verdoppelt, während Staatsangehörige der Pazifikinseln und Timor-Leste weiterhin den alten Tarif von 2.300 AU$ zahlen. Die Regierung verspricht, dass die zusätzlichen Einnahmen die Bearbeitung beschleunigen werden, doch Universitäten und Studierende warnen vor finanziellen Belastungen und möglichen Rückgängen bei den Einschreibungen. Arbeitgeber, die das Graduate-Visum als Übergang zur Sponsorship nutzen, müssen mit höheren Mobilitätskosten rechnen.
Überarbeitung des Trainingsvisums (407) führt zu gestaffelter Antragstellung und 45 % Ablehnungsquote
Ab dem 11. März 2026 müssen Anträge für das Visum 407 nacheinander eingereicht werden, wodurch die durchschnittliche Bearbeitungszeit auf neun Monate ansteigt. Gleichzeitig ist die Ablehnungsquote auf 45 % gestiegen. Das verschärfte Verfahren folgt auf Erkenntnisse über Ausbeutung und deutet auf weitere Schutzmaßnahmen im Laufe des Jahres hin. Arbeitgeber benötigen deutlich längere Vorlaufzeiten und umfassendere Nachweise zur Einhaltung der Vorschriften für Ausbildungsaufträge.
Regierung koordiniert Flüge, während Konflikt im Nahen Osten australische Reisende festsitzen
Das australische Außenministerium (DFAT) hat bereits über 3.000 Australier zurückgeholt und weitere Flüge geplant, da der neue Krieg im Nahen Osten die Verkehrsknotenpunkte stört. Reisende, die sich noch in der Region aufhalten, werden dringend aufgefordert, so lange kommerzielle Flugplätze verfügbar sind, abzureisen. Unternehmen sollten ihre Evakuierungspläne überarbeiten, da Versicherer die Deckung für das inzwischen als „bekanntes Ereignis“ eingestufte Konfliktgebiet einschränken.