
Die kommerziellen Fluggesellschaften, die Larnaca und Paphos anfliegen, haben am Samstag, den 14. März 2026, ihre Flugpläne vor der Krise vollständig wieder aufgenommen. Dies signalisiert, dass die operativen Auswirkungen des Drohnenangriffs auf die britische RAF-Basis Akrotiri am 1. März weitgehend abgeklungen sind. Reisende im beliebten r/Cyprus-Forum berichteten, dass „alle Fluggesellschaften inzwischen den Flugbetrieb nach Zypern wieder aufgenommen haben“, was durch aktualisierte Flugpläne in den globalen GDS-Systemen bestätigt wird. Airlines wie Wizz Air, easyJet, Aegean, Lufthansa und Emirates hatten in der ersten Märzwoche fortlaufende Flugstreichungen und Flugzeugwechsel eingeführt, während die Militärkräfte die Luftverteidigungsrisiken im östlichen Mittelmeerraum bewerteten. Versicherer haben das Risikoprofil der Insel von „Krieg und verbündete Gefahren – erhöht“ auf „erhöht“ herabgestuft, nachdem zusätzliche französische, italienische und niederländische Marineeinheiten zur Verstärkung des EU-Luftschutzes eingetroffen sind. Für Firmenreiseteams bedeutet die Rückkehr zum Normalbetrieb, dass teure Umleitungen über Tel Aviv oder Athen entfallen und planbare Ankunftszeiten für Projektingenieure und Seeleute, die im Hafen von Limassol an Bord gehen, wieder gewährleistet sind. Reisebüros empfehlen ihren Kunden jedoch, flexible Ticketoptionen bis Ende April beizubehalten, da die geopolitische Lage weiterhin volatil bleibt. Akteure im Tourismussektor begrüßten die Entwicklung: Zyperns stellvertretender Tourismusminister Kostas Koumis erklärte gegenüber lokalen Medien, dass die Sitzplatzkapazität im März nun nur noch 1 % unter dem ursprünglichen Winterplan liegt und die Buchungen für die Osterwoche auf 92 % des Niveaus von 2025 zurückgekehrt sind. Hoteliers in Paphos, der Region, die zunächst als am nächsten zur Militärbasis gelegen galt, berichten, dass die Stornierungen sich stabilisiert haben und neue Gruppenanfragen für Mai eingehen. Luftraumbeschränkungen gelten weiterhin innerhalb einer 15-Seemeilen-Ausschlusszone um Akrotiri während geplanter Militärübungen, diese sind jedoch auf frühmorgendliche Zeitfenster beschränkt und werden mindestens 24 Stunden im Voraus per NOTAM veröffentlicht, sodass Fluggesellschaften ihre Routen mit minimalen Störungen anpassen können.