
Daten von AirHelp zeigen, dass am 11. März 2026 an europäischen Flughäfen 190 Flugstreichungen und 821 Verspätungen verzeichnet wurden, nachdem neue Luftraumbeschränkungen über dem Nahen Osten die Fluggesellschaften zu längeren Routen zwangen. Allein am Flughafen Heathrow wurden 30 Flüge gestrichen, während Istanbul SAW und Athen jeweils 19 Streichungen meldeten. Cyprus Airways sowie KLM, British Airways und Lufthansa berichteten von erheblichen Störungen im Flugplan. Obwohl die meisten Flüge nach Zypern durchgeführt wurden, führten verlängerte Flugzeiten und Beschränkungen der Einsatzzeiten der Crew zu verpassten Anschlussflügen für Passagiere, die über große Drehkreuze auf die Insel reisen wollten. Reiseverantwortliche sollten die über Heathrow, Istanbul oder Athen gebuchten PNRs überprüfen und Tickets neu ausstellen, wenn die Mindestanschlusszeiten nicht mehr eingehalten werden können. Nach EU-Verordnung 261 gelten kriegsbedingte Luftraumsperrungen als „außergewöhnliche Umstände“, weshalb eine Entschädigung unwahrscheinlich ist. Die Fluggesellschaften sind jedoch verpflichtet, Umbuchungen oder Rückerstattungen sowie eine Grundversorgung anzubieten. Unternehmen sollten Reisende über ihre Rechte informieren und zur Nutzung von Airline-Apps für Echtzeit-Informationen zu Gate-Änderungen ermutigen. Vorausschauende Planer könnten zudem Direktverbindungen – wie den neu aufgenommenen Flug Dubai–Larnaca – in Betracht ziehen, um die Abhängigkeit von stark frequentierten Drehkreuzen zu reduzieren, bis sich die Lage in der Region beruhigt.
Quelle: AirHelp