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VAE bezeichnet iranischen Raketen- und Drohnenangriff als „terroristischen Anschlag“ und verschärft Einreisekontrollen

März 21, 2026
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VAE bezeichnet iranischen Raketen- und Drohnenangriff als „terroristischen Anschlag“ und verschärft Einreisekontrollen
Das Außenministerium der VAE (MoFA) bezeichnete am späten 19. März die anhaltenden iranischen Raketen- und Drohnenangriffe auf die Emirate öffentlich als „terroristische Angriffe“ und versprach, „alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um Bewohner, Besucher und kritische Infrastruktur zu schützen“. Praktisch bedeutet diese Verschärfung der Sprache, dass Sicherheitsbehörden nun das Bundesgesetz zur Bekämpfung des Terrorismus anwenden können, was den Grenz- und Luftfahrtbehörden erweiterte Befugnisse zur Kontrolle von Reisenden, Fracht und elektronischen Geräten gibt. An den Flughäfen Dubai International (DXB) und Abu Dhabi International (AUH) wurde mit der sekundären Kontrolle von Passagieren begonnen, die aus oder über Risikogebiete anreisen oder dort umsteigen. Zudem wurde die Vorausprüfung von Passagierdaten auf alle Fluggesellschaften ausgeweitet, die den Luftraum der Emirate nutzen. Frachtlieferungen werden nun durch zusätzliche Röntgenkontrollstellen geleitet, was die durchschnittliche Abfertigungszeit für Expresssendungen um 1-2 Stunden verlängert. Vertreter des Außenministeriums betonten, dass die Visa-on-Arrival- und E-Visaprogramme des Landes weiterhin uneingeschränkt laufen, doch haben multinationale Arbeitgeber bereits ihre Mitarbeiter auf längere Wartezeiten und zusätzliche Umsteigezeiten vorbereitet. Mehrere Firmenreiseleiter berichteten gegenüber Global Mobility News, dass sie vorübergehend wichtige Transporte über Maskat und Doha umleiten, um mögliche Verzögerungen zu minimieren. Die Einstufung als terroristischer Angriff öffnet zudem Entschädigungsmechanismen für Unternehmen im Rahmen des VAE-Rahmens „Höhere Gewalt bei nationalen Notfällen“, wodurch Firmen teilweise Kosten für verpflichtende Umleitungen oder Hotelaufenthalte erstattet bekommen können. Rechtliche Berater warnen jedoch, dass Ansprüche innerhalb von 30 Tagen eingereicht und durch abgestempelte Einwanderungsunterlagen belegt werden müssen. Für Expats und Vielflieger lautet die unmittelbare Empfehlung: frühzeitig an den Flughafen kommen, ausgedruckte Reisepläne mit Anschlussverbindungen mitführen und sicherstellen, dass mobile Geräte für Kontrollen entsperrt werden können. Obwohl die verstärkte Kontrolle die Reisezeiten verlängern kann, wird sie voraussichtlich nicht den hohen Reiseverkehr zu den Eid-Feiertagen, der an diesem Wochenende seinen Höhepunkt erreicht, abschrecken.
Quelle: Wikipedia entry updated 20 Mar 2026 — 2026 Iranian strikes on the UAE

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