
Eine wachsende Zahl indischer Antragsteller für chinesische Touristen- und M-Kategorie-Geschäftsvisa erlebt, dass ihre Online-Vorprüfung vor der Biometrics-Erfassung als „nicht genehmigt“ markiert wird, wie ein Erfahrungsbericht vom 28. März 2026 zeigt. Der Antragsteller, der eine Freizeitreise vom 29. März bis 3. April geplant hatte, wurde ohne Angabe von Gründen abgelehnt und aufgefordert, nach „Korrektur von Fehlern“, die nicht näher erläutert wurden, erneut zu beantragen. Visumvermittler in Mumbai berichten, dass die Ablehnungsquote seit der stillen Einführung der „verifizierten“ Einladungsschreiben über das überarbeitete PU-Briefsystem Chinas auf fast 30 Prozent gestiegen ist. Reiseveranstalter weisen darauf hin, dass viele Kunden nicht wissen, dass die alte, gestempelte Hotelbuchungsbestätigung nicht mehr ausreicht. Auch Geschäftsreisende sind betroffen: Ein Logistikunternehmen, das kurzfristig Ingenieure nach Guangzhou schicken wollte, hatte letzte Woche drei Anträge abgelehnt bekommen, weil auf dem Einladungsschreiben der einheitliche Sozialkreditcode des Einladenden fehlte. Das Unternehmen setzt nun auf Ferninbetriebnahme, bis die Unterlagen neu erstellt sind – was zwei Wochen Projektzeit kostet. Experten raten Antragstellern, lizenzierte chinesische Reisebüros zu nutzen, die unterstützende Dokumente direkt im Konsulatsportal hochladen können, und sicherzustellen, dass Einladungsschreiben das seit Januar eingeführte offizielle QR-Verifizierungssiegel tragen. Eine sofortige Neuantragstellung ist technisch möglich, doch die meisten Berater empfehlen, erst eine neue, regelkonforme Einladung abzuwarten.
Quelle: Reddit r/visas post