
Mit dem Ende der sechsmonatigen Übergangsfrist Anfang April wird das neue Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union ab dem 10. April an allen externen Schengen-Grenzen verpflichtend. Ein ausführlicher Bericht, der am 30. März vom deutschen Technikportal CHIP veröffentlicht wurde, hat österreichische Reisende und Flughafenbetreiber alarmiert. Das EES ersetzt den bekannten Passstempel durch eine biometrische Datenbank, die das Gesichtsfoto, vier Fingerabdrücke und Reisedokumentdaten jedes Nicht-EU-Bürgers erfasst, der sich für einen Kurzaufenthalt im Schengen-Raum ein- oder ausreist.
Obwohl der Flughafen Wien bereits e-Gates installiert hat, die diese Daten erfassen können, warnen die österreichische Grenzpolizei und Abfertigungsdienste, dass die Erstregistrierung länger dauern wird als der bisherige manuelle Stempel – besonders während des hektischen Oster-Rückreiseverkehrs. Der Artikel zitiert die Sicherheitsbegründung der Europäischen Kommission: Durch die Zeitstempelung von Ein- und Ausreisen können Behörden Überzieher und Identitätsbetrug zuverlässiger erkennen. Verbraucherschützer befürchten jedoch, dass die zusätzlichen Schritte zu Warteschlangen führen könnten, wie sie nach der Pandemie 2022 auftraten.
Fluggesellschaften, die Wien, Salzburg und Innsbruck anfliegen, informieren Drittstaatsangehörige – insbesondere aus den USA, Großbritannien und den Golfstaaten – bereits, mindestens 30 Minuten früher am Flughafen zu sein. Für Mobility- und Global-Talent-Manager ist die wichtigste Erkenntnis: Kommunikation. Mitarbeitende mit Nicht-EU-Pässen, die in Österreich arbeiten, müssen ihre biometrischen Daten bei der ersten Grenzüberquerung nach dem 10. April erfassen lassen – sei es in Wien, München oder an einer Landgrenze zu Schweiz. Arbeitgeber sollten ihre Reiserichtlinien anpassen, um mögliche Verzögerungen zu berücksichtigen, Reisende darauf hinweisen, einen Wohnsitznachweis mitzuführen, um Fehlklassifizierungen zu vermeiden, und die ETIAS-Gebühren, die Ende 2026 folgen, einplanen.
Langzeitaufenthalter mit gültiger Aufenthaltserlaubnis nach Artikel 10 sind vom EES ausgenommen, doch Familien mit gemischtem Aufenthaltsstatus könnten weiterhin mit getrennten Abfertigungsschlangen konfrontiert sein. Das Innenministerium hat mehrsprachige Informationsblätter veröffentlicht, doch Firmenumzugs-Teams sollten eigene Briefings anbieten, bevor das System in Betrieb geht.
Obwohl der Flughafen Wien bereits e-Gates installiert hat, die diese Daten erfassen können, warnen die österreichische Grenzpolizei und Abfertigungsdienste, dass die Erstregistrierung länger dauern wird als der bisherige manuelle Stempel – besonders während des hektischen Oster-Rückreiseverkehrs. Der Artikel zitiert die Sicherheitsbegründung der Europäischen Kommission: Durch die Zeitstempelung von Ein- und Ausreisen können Behörden Überzieher und Identitätsbetrug zuverlässiger erkennen. Verbraucherschützer befürchten jedoch, dass die zusätzlichen Schritte zu Warteschlangen führen könnten, wie sie nach der Pandemie 2022 auftraten.
Fluggesellschaften, die Wien, Salzburg und Innsbruck anfliegen, informieren Drittstaatsangehörige – insbesondere aus den USA, Großbritannien und den Golfstaaten – bereits, mindestens 30 Minuten früher am Flughafen zu sein. Für Mobility- und Global-Talent-Manager ist die wichtigste Erkenntnis: Kommunikation. Mitarbeitende mit Nicht-EU-Pässen, die in Österreich arbeiten, müssen ihre biometrischen Daten bei der ersten Grenzüberquerung nach dem 10. April erfassen lassen – sei es in Wien, München oder an einer Landgrenze zu Schweiz. Arbeitgeber sollten ihre Reiserichtlinien anpassen, um mögliche Verzögerungen zu berücksichtigen, Reisende darauf hinweisen, einen Wohnsitznachweis mitzuführen, um Fehlklassifizierungen zu vermeiden, und die ETIAS-Gebühren, die Ende 2026 folgen, einplanen.
Langzeitaufenthalter mit gültiger Aufenthaltserlaubnis nach Artikel 10 sind vom EES ausgenommen, doch Familien mit gemischtem Aufenthaltsstatus könnten weiterhin mit getrennten Abfertigungsschlangen konfrontiert sein. Das Innenministerium hat mehrsprachige Informationsblätter veröffentlicht, doch Firmenumzugs-Teams sollten eigene Briefings anbieten, bevor das System in Betrieb geht.
Quelle: CHIP/dpa
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