
Österreichische Geschäftsreisende, die diese Woche in den Golf fliegen wollten, wurden von einer neuen Welle an Flugplanchaos überrascht. In den frühen Morgenstunden des 16. März schlossen die Vereinigten Arabischen Emirate kurzzeitig ihren Luftraum, nachdem emiratische Luftabwehreinheiten eine iranische Drohne und eine Raketenattacke abgefangen hatten, die einen Tank mit Treibstoff am Dubai International Airport, dem weltweit verkehrsreichsten internationalen Drehkreuz, in Brand setzten. Obwohl der Luftraum innerhalb weniger Stunden wieder geöffnet wurde, bleiben die Kapazitätsbeschränkungen an beiden Flughäfen in Dubai (DXB und DWC) weiterhin streng, was ausländische Fluggesellschaften zwingt, ihre Flugpläne neu zu überdenken.
Spät am Montagabend aktualisierte Austrian Airlines ihre Seite „Aktuelle Informationen und Flugunregelmäßigkeiten“ und bestätigte, dass **alle von Austrian Airlines durchgeführten Flüge nach Dubai (DXB) und Abu Dhabi (AUH) vom 16. bis 28. März ausgesetzt sind**. Diese Maßnahme ist Teil einer größeren Entscheidung der Lufthansa Group, die auch Flüge von Lufthansa, SWISS, Eurowings und Brussels Airlines in die VAE, nach Amman und Erbil einstellt. Betroffene Passagiere werden, wenn möglich, umgebucht oder erhalten eine vollständige Rückerstattung; die Warteschlangen in den Callcentern sind jedoch lang, weshalb Reisende dringend gebeten werden, die Online-Umbuchungstools zu nutzen.
Die Sperrung trifft österreichische Unternehmen zu einem heiklen Zeitpunkt. Die Golfstaaten sind wichtige Exportmärkte für österreichische Maschinen, Luxusgüter und Tourismusdienstleistungen. Die Strecke Wien–Dubai hatte sich nach der Wiedereinführung des fünfmal wöchentlich angebotenen saisonalen „Dubai Deals“ im Dezember zu einer der wichtigsten Langstreckenverbindungen von Austrian Airlines entwickelt. Logistikmanager sehen sich nun mit teuren Umwegen über Istanbul, Doha oder Riad konfrontiert; das Emirates-Netzwerk fährt derzeit nur mit einem Notbetrieb und priorisiert gestrandete Passagiere, wodurch Premium-Sitze knapp sind. Spediteure melden diese Woche Zuschläge von bis zu 25 % auf den Luftfrachtstrecken Wien–VAE.
Risikomanager sollten auch den bevorstehenden Osterreiseverkehr in Österreich im Blick behalten. Sollten die Kapazitätsbeschränkungen anhalten, könnten Freizeitreisende bei Wiederaufnahme der Flüge zugunsten von Geschäftsreisenden mit höherem Ertrag zurückgestellt werden. Mobilitätsteams raten den Mitarbeitern, ihre Reisen in der Auslandsservice-App des Außenministeriums zu registrieren und die Reisehinweise des Ministeriums zu verfolgen, das die VAE erstmals seit den Tanker-Vorfällen im Golf 2019 mit „Sicherheitsstufe 4“ (hohes Risiko) bewertet.
Für den Moment sollten österreichische Arbeitgeber: 1) alternative Routen genehmigen, die den Luftraum der VAE meiden, 2) Nachweise über zusätzliche Kosten für mögliche Versicherungsansprüche aufbewahren, 3) die Mitarbeiter daran erinnern, dass die EU-Fluggastrechteverordnung 261/2004 bei Ausfällen aufgrund außergewöhnlicher Sicherheitsumstände keine Entschädigung vorsieht, und 4) Krisenmanagementverfahren für im Golf stationiertes Personal überprüfen, mit besonderem Fokus auf Evakuierungsprotokolle und medizinische Versorgung.
Spät am Montagabend aktualisierte Austrian Airlines ihre Seite „Aktuelle Informationen und Flugunregelmäßigkeiten“ und bestätigte, dass **alle von Austrian Airlines durchgeführten Flüge nach Dubai (DXB) und Abu Dhabi (AUH) vom 16. bis 28. März ausgesetzt sind**. Diese Maßnahme ist Teil einer größeren Entscheidung der Lufthansa Group, die auch Flüge von Lufthansa, SWISS, Eurowings und Brussels Airlines in die VAE, nach Amman und Erbil einstellt. Betroffene Passagiere werden, wenn möglich, umgebucht oder erhalten eine vollständige Rückerstattung; die Warteschlangen in den Callcentern sind jedoch lang, weshalb Reisende dringend gebeten werden, die Online-Umbuchungstools zu nutzen.
Die Sperrung trifft österreichische Unternehmen zu einem heiklen Zeitpunkt. Die Golfstaaten sind wichtige Exportmärkte für österreichische Maschinen, Luxusgüter und Tourismusdienstleistungen. Die Strecke Wien–Dubai hatte sich nach der Wiedereinführung des fünfmal wöchentlich angebotenen saisonalen „Dubai Deals“ im Dezember zu einer der wichtigsten Langstreckenverbindungen von Austrian Airlines entwickelt. Logistikmanager sehen sich nun mit teuren Umwegen über Istanbul, Doha oder Riad konfrontiert; das Emirates-Netzwerk fährt derzeit nur mit einem Notbetrieb und priorisiert gestrandete Passagiere, wodurch Premium-Sitze knapp sind. Spediteure melden diese Woche Zuschläge von bis zu 25 % auf den Luftfrachtstrecken Wien–VAE.
Risikomanager sollten auch den bevorstehenden Osterreiseverkehr in Österreich im Blick behalten. Sollten die Kapazitätsbeschränkungen anhalten, könnten Freizeitreisende bei Wiederaufnahme der Flüge zugunsten von Geschäftsreisenden mit höherem Ertrag zurückgestellt werden. Mobilitätsteams raten den Mitarbeitern, ihre Reisen in der Auslandsservice-App des Außenministeriums zu registrieren und die Reisehinweise des Ministeriums zu verfolgen, das die VAE erstmals seit den Tanker-Vorfällen im Golf 2019 mit „Sicherheitsstufe 4“ (hohes Risiko) bewertet.
Für den Moment sollten österreichische Arbeitgeber: 1) alternative Routen genehmigen, die den Luftraum der VAE meiden, 2) Nachweise über zusätzliche Kosten für mögliche Versicherungsansprüche aufbewahren, 3) die Mitarbeiter daran erinnern, dass die EU-Fluggastrechteverordnung 261/2004 bei Ausfällen aufgrund außergewöhnlicher Sicherheitsumstände keine Entschädigung vorsieht, und 4) Krisenmanagementverfahren für im Golf stationiertes Personal überprüfen, mit besonderem Fokus auf Evakuierungsprotokolle und medizinische Versorgung.
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