
Um Mitternacht am 16. März 2026 endete in Deutschland die sechsmonatige Phase der vorübergehenden Grenzkontrollen zur Österreichischen Grenze, die seit September 2025 zur Eindämmung irregulärer Migration galt. Damit kehrt die 815 Kilometer lange Grenze von Bodensee bis zu den Bayerischen Alpen wieder zum regulären Schengen-Regime mit passfreiem Reisen zurück. Bundesinnenministerin Nancy Faeser bestätigte am Abend des 15. März, dass die Bundespolizei die festen Kontrollstellen abbauen werde, jedoch weiterhin das Recht behalte, stichprobenartige mobile Kontrollen im unmittelbaren Grenzgebiet durchzuführen.
Die Entscheidung folgt auf einen kontinuierlichen Rückgang der irregulären Einreisen im ersten Quartal 2026 und erfolgte nach Abstimmungen mit Wien, Prag und Brüssel. Das österreichische Innenministerium begrüßte den Schritt und betonte, dass dies „den täglichen Pendelverkehr und den Güterverkehr erheblich erleichtern“ werde – insbesondere für Tiroler Unternehmen, die sich über lange Lkw-Staus bei Kufstein beklagt hatten. Für österreichische Firmen entfallen durch das Ende der systematischen Kontrollen schätzungsweise 1,8 Millionen Euro wöchentlicher direkter Logistikkosten, die durch Verzögerungen und Umleitungen entstanden sind.
Tourismusverbände in Salzburg und Innsbruck rechnen zudem mit einem Anstieg kurzfristiger Osterbuchungen aus Süddeutschland um bis zu 12 Prozent, da Autofahrer nun keine stundenlangen Wartezeiten mehr befürchten müssen. Migrationsexperten warnen jedoch, dass die Entspannung nur von kurzer Dauer sein könnte, falls die Asylzahlen im Sommer wieder steigen; nach EU-Recht darf jeder Schengen-Staat Kontrollen für bis zu sechs Monate wieder einführen, wenn eine „ernsthafte Bedrohung“ besteht.
Praktisch bedeutet dies, dass Reisende von München nach Wien die Schnellspuren an den Grenzübergängen Walserberg und Suben wieder ohne Halt passieren können, und Bahnreisende keine Passkontrollen mehr an Bord von ÖBB- und Deutsche-Bahn-Zügen erwarten müssen. Flugreisende sind nicht betroffen, da Kontrollen dort nie durchgeführt wurden.
Güterverkehr zwischen Bayern und Oberösterreich sollte dennoch CMR-Frachtpapiere griffbereit halten, da innerhalb von 30 Kilometern zur Grenze stichprobenartige Kontrollen möglich sind. Unternehmen mit mobilen Mitarbeitern wird empfohlen, ihre Reise-Risikobewertungen zu aktualisieren und die Beschäftigten darüber zu informieren, dass die üblichen Schengen-Regeln – 90 Tage innerhalb von 180 Tagen für Drittstaatsangehörige mit Kategorie-C-Visa – wieder gelten. Mobilitätsmanager sollten zudem politische Signale aus Berlin aufmerksam verfolgen; mehrere bayerische Abgeordnete fordern bereits eine „Grenzkontroll-Toolbox“, die kurzfristige Maßnahmen bei Bedarf wieder ermöglichen könnte.
Die Entscheidung folgt auf einen kontinuierlichen Rückgang der irregulären Einreisen im ersten Quartal 2026 und erfolgte nach Abstimmungen mit Wien, Prag und Brüssel. Das österreichische Innenministerium begrüßte den Schritt und betonte, dass dies „den täglichen Pendelverkehr und den Güterverkehr erheblich erleichtern“ werde – insbesondere für Tiroler Unternehmen, die sich über lange Lkw-Staus bei Kufstein beklagt hatten. Für österreichische Firmen entfallen durch das Ende der systematischen Kontrollen schätzungsweise 1,8 Millionen Euro wöchentlicher direkter Logistikkosten, die durch Verzögerungen und Umleitungen entstanden sind.
Tourismusverbände in Salzburg und Innsbruck rechnen zudem mit einem Anstieg kurzfristiger Osterbuchungen aus Süddeutschland um bis zu 12 Prozent, da Autofahrer nun keine stundenlangen Wartezeiten mehr befürchten müssen. Migrationsexperten warnen jedoch, dass die Entspannung nur von kurzer Dauer sein könnte, falls die Asylzahlen im Sommer wieder steigen; nach EU-Recht darf jeder Schengen-Staat Kontrollen für bis zu sechs Monate wieder einführen, wenn eine „ernsthafte Bedrohung“ besteht.
Praktisch bedeutet dies, dass Reisende von München nach Wien die Schnellspuren an den Grenzübergängen Walserberg und Suben wieder ohne Halt passieren können, und Bahnreisende keine Passkontrollen mehr an Bord von ÖBB- und Deutsche-Bahn-Zügen erwarten müssen. Flugreisende sind nicht betroffen, da Kontrollen dort nie durchgeführt wurden.
Güterverkehr zwischen Bayern und Oberösterreich sollte dennoch CMR-Frachtpapiere griffbereit halten, da innerhalb von 30 Kilometern zur Grenze stichprobenartige Kontrollen möglich sind. Unternehmen mit mobilen Mitarbeitern wird empfohlen, ihre Reise-Risikobewertungen zu aktualisieren und die Beschäftigten darüber zu informieren, dass die üblichen Schengen-Regeln – 90 Tage innerhalb von 180 Tagen für Drittstaatsangehörige mit Kategorie-C-Visa – wieder gelten. Mobilitätsmanager sollten zudem politische Signale aus Berlin aufmerksam verfolgen; mehrere bayerische Abgeordnete fordern bereits eine „Grenzkontroll-Toolbox“, die kurzfristige Maßnahmen bei Bedarf wieder ermöglichen könnte.
Quelle: EY Global Immigration Alert (Germany – Land Border Controls to Austria Set to End 15 March 2026)
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