Flugverspätungen bei Flug 393 am Pariser Flughafen CDG lösen Kettenreaktion auf weltweiten Routen aus
Welle von Flugausfällen trifft Paris, Nizza und Marseille – Airlines streichen 13 Flüge innerhalb von 24 Stunden
Andorra-EU-Abkommen befreit Andorraner von biometrischen Schengen-Kontrollen an der französischen Grenze
Neueste Nachrichten
Streit bei Kem One löst Streikwarnung im Hafen von Marseille-Fos für den 31. März aus
Die Hafenarbeiter von Marseille-Fos drohen am 31. März mit einem Streik wegen des Streits um das Chemiewerk Kem One. Dies könnte den Verkehr von petrochemischen Tankern stören und die Containerabfertigung verlangsamen. Ein Ausfall würde die französischen Lieferketten erheblich beeinträchtigen und die Mobilitätspläne von Unternehmen erschweren, die den Hafen für Projektfracht und den Umzug von Expatriates nutzen.
Frankreich eilt, EU-Migrationspakt vor Juni-Frist umzusetzen
Quellen im Innenministerium bestätigen, dass Frankreich zentrale Elemente des EU-Migrations- und Asylpakts bislang nicht umgesetzt hat, obwohl die meisten Bestimmungen ab dem 12. Juni 2026 verbindlich werden. Ohne Notverordnungen warnen Beamte davor, dass Abschiebe-, Asyl- und Haftverfahren an den französischen Grenzen rechtlich unmöglich werden könnten. Die Blockade birgt erhebliche Risiken für den Betrieb und die Rechtskonformität von Fluggesellschaften, Geschäftsreisenden und multinationalen Personalabteilungen.
Air France beendet historischen Abzug aus Orly und konzentriert Hub am Charles-de-Gaulle-Flughafen
Ab dem 29. März 2026 starten alle Air-France-Langstreckenflüge vom Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle – nach fast acht Jahrzehnten endet damit der Betrieb am Flughafen Orly. Die Zusammenlegung erhöht die Effizienz des Drehkreuzes, ermöglicht neue Langstreckenverbindungen und überlässt Orly der Billigtochter Transavia. Geschäftsreisende profitieren von kürzeren Umsteigezeiten am CDG, müssen jedoch mit längeren Transfers am Boden rechnen, wenn sie südlich von Paris ansässig sind.
Frankreich äußert Zweifel, während die EU extraterritoriale „Rückführungszentren“ für Migranten genehmigt
Die EU hat eine Gesetzgebung verabschiedet, die die Einrichtung von Abschiebe- und Rückführungszentren in Nicht-EU-Ländern erlaubt. Frankreich hat jedoch Widerstand signalisiert und verweist auf rechtliche und menschenrechtliche Bedenken. Paris wird das Programm voraussichtlich nicht sofort nutzen, weshalb Arbeitgeber weiterhin mit den bisherigen Verfahren in Frankreich rechnen sollten.