
Als Teil einer koordinierten globalen Reaktion auf die Luftverkehrskrise im Nahen Osten hat Indien angekündigt, dass alle kurzfristigen Visa, die zwischen dem 28. Februar und dem 30. April 2026 ablaufen, automatisch und kostenfrei um 30 Tage verlängert werden. Diese Entscheidung stellt Indien auf eine Stufe mit ähnlichen Maßnahmen in Großbritannien, Kanada, den VAE und Katar und entlastet schätzungsweise 45.000 Besucher, die aufgrund von Flugausfällen nicht ausreisen können. Ein offizielles Schreiben an die Fluggesellschaften weist diese an, Passagiere nicht zu bestrafen, deren Visastempel zwar abgelaufen erscheinen, aber noch innerhalb der Kulanzfrist liegen. Die Einwanderungsschalter haben ihre Systeme entsprechend aktualisiert, und Reisende erhalten bei der Abreise einen entsprechenden Vermerk. Die Verlängerung gilt für Touristen-, Geschäfts-, Medizin- und Konferenzvisa, ausgenommen sind jedoch e-Medical-Attendant-Visa. Inhaber von langfristigen Arbeits- oder Studentenvisa müssen weiterhin die regulären Verlängerungsanträge stellen. Strafgebühren für Überziehungen und „Blacklisting“-Regelungen gemäß den Einwanderungs- und Ausländergesetzen 2025 sind für die Kulanzzeit ausgesetzt. Hotels und Anbieter von Serviced Apartments wurden angewiesen, die bestehenden Tarife für betroffene Gäste beizubehalten. Der Verband der Hotel- und Restaurantvereinigungen Indiens (FHRAI) begrüßte die Maßnahme und berichtete, dass die Auslastung in Delhi und Mumbai auf 93 % gestiegen sei, da gestrandete Passagiere auf Umbuchungen warten. Für globale Mobilitätsteams ist die wichtigste Maßnahme die Kommunikation: Mitarbeiter sollten ihre ursprünglichen Bordkarten und Nachweise über stornierte Tickets aufbewahren, da diese bei der Abreise vorgelegt werden könnten. Unternehmen sollten zudem ihre Reiseversicherungsangaben aktualisieren, um den verlängerten Aufenthalt abzudecken.
Quelle: Travel And Tour World
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