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Südkorea verlängert Mehrfacheinreisevisa für chinesische Staatsbürger auf 5 und 10 Jahre

Apr. 1, 2026
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Südkorea verlängert Mehrfacheinreisevisa für chinesische Staatsbürger auf 5 und 10 Jahre
Seoul will seinen Anteil am chinesischen Auslandsreisemarkt vor der Pandemie zurückerobern. Die südkoreanische Botschaft in Peking bestätigte am 31. März, dass chinesische Staatsbürger, die bereits Korea besucht haben, nun für Fünfjahres-Multi-Entry-C-3-Visa berechtigt sind. Bewohner von 14 Städten der ersten und zweiten Kategorie – darunter Peking, Shanghai, Guangzhou und Shenzhen – erhalten sogar Visa mit einer Gültigkeit von zehn Jahren. Führungskräfte chinesischer Unternehmen, die mindestens eine Million US-Dollar in Korea investiert haben, profitieren ebenfalls von einer Verlängerung der Visagültigkeit auf zehn Jahre. Jeder Einreise erlaubt einen Aufenthalt von 30 Tagen – ideal für Projektmanager, die zwischen Produktionsstandorten in Incheon und Forschungszentren rund um Pangyo pendeln. Die Botschaft erklärte, die Lockerung solle „Handel und Tourismus beleben“, da die Passagierzahlen auf den Direktflügen wieder auf das Niveau von 2019 steigen. Südkoreas Schritt ergänzt Chinas eigene visafreundliche Maßnahmen und unterstreicht einen breiteren Trend zur Gegenseitigkeit in Nordostasien. Für Mobility-Manager bedeutet die Verlängerung weniger Verlängerungszyklen, geringere Betriebskosten und mehr Flexibilität für chinesische Mitarbeiter auf regionalen Einsätzen. Die Personalabteilungen sollten jedoch ihre Reisenden-Tracking-Systeme aktualisieren: Fünf- und Zehnjahresvisa können in Korea Steuerpflicht auslösen, wenn die Aufenthaltsdauer innerhalb von 12 Monaten 183 Tage überschreitet. Die Botschaft nimmt Anträge über ihr E-Formular-Portal sowie 18 Visazentren auf dem Festland entgegen. Die Bearbeitungszeit beträgt weiterhin drei bis fünf Werktage, doch die hohe Nachfrage rund um die Maifeiertage könnte zu längeren Wartezeiten führen – Mobility-Manager sollten frühzeitig Termine buchen. Die erforderlichen Unterlagen bleiben unverändert (Beschäftigungsnachweis, Kontoauszüge, frühere Visa, falls vorhanden), die Botschaft kündigte jedoch Pilotprojekte zur digitalen Verifizierung an, die künftig die Banknachweise für Geschäftsreisende überflüssig machen könnten. China begrüßte die Ankündigung in seiner Pressekonferenz des Außenministeriums am 1. April als „positiven Schritt für den zwischenmenschlichen Austausch“. Branchenverbände prognostizieren, dass die Regelung die Zahl chinesischer Ankünfte bis Jahresende auf acht Millionen steigern könnte – 40 Prozent des Niveaus von 2019 – und damit die Luftfahrt- und Duty-Free-Branche auf beiden Seiten neu belebt.
Quelle: Korea JoongAng Daily

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