
Australische Freizeit- und Geschäftsreisende, die diesen Monat nach Europa reisen, werden zu besonderer Geduld aufgefordert. Ab dem 10. April führt die Europäische Union ihr biometrisches Ein- und Ausreisesystem (EES) ein, das den herkömmlichen manuellen Passstempel für alle Drittstaatsangehörigen, einschließlich Australier, ersetzt. Das Fachmagazin Travel Weekly berichtet, dass erste Tests die Abfertigungszeiten an einigen Schengen-Flughäfen bereits um bis zu 70 Prozent verlängert haben, mit Spitzenverzögerungen von bis zu zwei Stunden.
Im Rahmen des EES werden Australier bei der Einreise in den Schengen-Raum für Kurzaufenthalte Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto erfassen lassen müssen und bei der ersten Ankunft zusätzliche Grenzkontrollfragen beantworten. Folgebesuche innerhalb von drei Jahren werden elektronisch abgeglichen, doch die Behörden räumen ein, dass die anfängliche Registrierung langsam verlaufen wird, bis das Personal und die Terminals eingespielt sind.
Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber haben in Brüssel eine „Schonfrist“ gefordert, die eine Aussetzung des Systems während der Sommerhochsaison ermöglichen würde, doch die EU-Regulierungsbehörden betonen, dass die Mitgliedstaaten das System nicht mehr vollständig abschalten können. Für Unternehmen ist die größte Herausforderung die Planbarkeit der Abläufe. Enge Zeitfenster von 90 Minuten zwischen Anschlussflügen oder Meetings sind insbesondere an Drehkreuzen wie Frankfurt, Amsterdam und Paris CDG, wo australische Flüge häufig ankommen, kaum noch realistisch. Reiseverantwortliche raten daher, mindestens drei Stunden Puffer zwischen Landung und Weiterreise per Zug oder Regionalflug einzuplanen.
Vielflieger sollten sich zudem auf eine weitere Änderung später im Jahr einstellen, wenn die separate ETIAS-Reisegenehmigung eingeführt wird. Trotz der Unannehmlichkeiten soll das EES vor allem Überziehungen der Aufenthaltsdauer verhindern – ein sensibles Thema für die EU nach mehreren prominenten Verstößen durch nicht-europäische Remote-Arbeiter – und die Sicherheitskontrollen verbessern. Nach der Registrierung werden Australier bei späteren Reisen von schnelleren Ausgängen an den automatischen Grenzkontrolltoren profitieren. Bis dahin sind jedoch Geduld und sorgfältige Reiseplanung unerlässlich.
Im Rahmen des EES werden Australier bei der Einreise in den Schengen-Raum für Kurzaufenthalte Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto erfassen lassen müssen und bei der ersten Ankunft zusätzliche Grenzkontrollfragen beantworten. Folgebesuche innerhalb von drei Jahren werden elektronisch abgeglichen, doch die Behörden räumen ein, dass die anfängliche Registrierung langsam verlaufen wird, bis das Personal und die Terminals eingespielt sind.
Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber haben in Brüssel eine „Schonfrist“ gefordert, die eine Aussetzung des Systems während der Sommerhochsaison ermöglichen würde, doch die EU-Regulierungsbehörden betonen, dass die Mitgliedstaaten das System nicht mehr vollständig abschalten können. Für Unternehmen ist die größte Herausforderung die Planbarkeit der Abläufe. Enge Zeitfenster von 90 Minuten zwischen Anschlussflügen oder Meetings sind insbesondere an Drehkreuzen wie Frankfurt, Amsterdam und Paris CDG, wo australische Flüge häufig ankommen, kaum noch realistisch. Reiseverantwortliche raten daher, mindestens drei Stunden Puffer zwischen Landung und Weiterreise per Zug oder Regionalflug einzuplanen.
Vielflieger sollten sich zudem auf eine weitere Änderung später im Jahr einstellen, wenn die separate ETIAS-Reisegenehmigung eingeführt wird. Trotz der Unannehmlichkeiten soll das EES vor allem Überziehungen der Aufenthaltsdauer verhindern – ein sensibles Thema für die EU nach mehreren prominenten Verstößen durch nicht-europäische Remote-Arbeiter – und die Sicherheitskontrollen verbessern. Nach der Registrierung werden Australier bei späteren Reisen von schnelleren Ausgängen an den automatischen Grenzkontrolltoren profitieren. Bis dahin sind jedoch Geduld und sorgfältige Reiseplanung unerlässlich.
Quelle: Travel Weekly (Australia)