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Die Regierung der Balearen droht mit neuen Gerichtsverfahren wegen der erneuten Festlegung von Kontingenten für unbegleitete minderjährige Migranten.

Apr. 11, 2026
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Die Regierung der Balearen droht mit neuen Gerichtsverfahren wegen der erneuten Festlegung von Kontingenten für unbegleitete minderjährige Migranten.
Der schwelende Streit zwischen der spanischen Zentralregierung und den Balearischen Inseln über die Migrationspolitik eskalierte am 10. April 2026. Der Sprecher der Balearen, Antoni Costa, warnte, dass die Regionalregierung „wieder vor Gericht ziehen“ werde, falls Madrid an einem Dekret festhalte, das die verpflichtende Umverteilung unbegleiteter minderjähriger Migranten (MENAs) unter den autonomen Gemeinschaften Spaniens ausweitet und verlängert. Laut dem Entwurf soll der Kontingentplatz der Balearen von 406 auf 434 steigen, im Rahmen einer landesweiten Kapazitätserhöhung. Palma argumentiert, dass das Sozialbudget und der Wohnraum der Inseln bereits durch Rekordtourismus und die nachpandemische Mietinflation überlastet seien. Die Regionalregierung hatte bereits 2025 eine einstweilige Verfügung eingereicht – und verloren – besteht jedoch darauf, weiterhin gegen das „auferlegte, nicht finanzierte Mandat“ vorzugehen. Teams für Unternehmensmobilität mit Mitarbeitern auf den Balearen sollten mit verschärfter politischer Rhetorik und möglichen Verzögerungen bei der Bearbeitung sozialer Dienste rechnen, was indirekt auch Familienimmigrationsfälle beeinträchtigen kann, die auf dieselben Kinderschutzbehörden für Hintergrundprüfungen angewiesen sind. NGOs fordern beide Regierungen auf, das Kindeswohl über institutionelle Machtkämpfe zu stellen. Das Innenministerium betont, dass das Dekret notwendig sei, um eine humanitäre Überlastung an Einreisepunkten wie den Kanarischen Inseln und Ceuta zu vermeiden. Es verweist darauf, dass EU-Mittel einen Teil der Kosten decken werden – eine Behauptung, die die Balearen bestreiten. Eine endgültige Abstimmung im Ministerrat wird bis Ende April erwartet.
Quelle: Europa Press

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