Das Schengen-Ein- und Ausreisesystem wird eingeführt und revolutioniert die Grenzkontrollen in der Schweiz
Streik des Lufthansa-Kabinenpersonals führt zur Absage dutzender Swiss-Flüge
Die Schweiz verschärft die Kriterien für den ukrainischen „S-Status“ und lehnt 104 Anträge ab
Neueste Nachrichten
Schweizer Flughafenausfälle wirken sich europaweit aus, da neue Grenzkontrollen greifen
Verspätungen ab Zürich und Genf am 10. April betrafen 164 Flüge in ganz Europa. Fluggesellschaften machten eine Kombination aus schlechtem Wetter, dem anhaltenden Lufthansa-Streik und längeren Einwanderungsschlangen verantwortlich, da die Schweiz das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem einführte – ein Beleg dafür, wie fragil die Flugpläne weiterhin sind.
Studie eines Think-Tanks zeigt: Einbürgerungen verändern die demografische Landkarte der Schweiz
Die Studie von Avenir Suisse vom 10. April zeigt, dass zwischen 2000 und 2025 insgesamt 962.000 Menschen die Schweizer Staatsbürgerschaft erhielten, was den Ausländeranteil um 12 Prozentpunkte senkte. Die Daten unterstreichen die zentrale Bedeutung der Einbürgerung, während die Wähler sich darauf vorbereiten, über eine Begrenzung der Schweizer Bevölkerung auf zehn Millionen zu entscheiden.
Schweiz schließt Einführung des EU-Ein- und Ausreisesystems an allen Grenzen ab
Die Schweiz hat heute landesweit das biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU eingeführt und ersetzt damit manuelle Passstempel durch ein digitales Echtzeit-Register der Grenzübertritte. Die Umstellung verbessert die Erkennung von Schengen-Überziehungen und verlängert die Erstbearbeitungszeit, was Unternehmen dazu zwingt, die Reiseverfolgung am Reisetag anzupassen und zusätzliche Pufferzeiten in ihre Abläufe einzubauen. Flughäfen können die Kontrollen bei zu langen Warteschlangen vorübergehend aussetzen, doch die Schweizer Behörden betonen, dass das neue System sowohl für die Sicherheit als auch für die zukünftige Automatisierung von ETIAS unverzichtbar ist.
Lufthansa-Kabinenpersonalstreik führt zu Ausfall von 18 Flügen an Schweizer Flughäfen
Ein eintägiger Streik des Lufthansa-Kabinenpersonals am 10. April führte zu 18 Flugausfällen in Zürich, Genf und Basel und beeinträchtigte die Verbindungen zwischen der Schweiz und Deutschland. Die Unternehmen buchen Personal um und warnen, dass längere Grenzkontrollen im EES zu weiteren Verzögerungen führen könnten. Weitere Streiks sind möglich, falls die Lohnverhandlungen ins Stocken geraten, was die Notwendigkeit von Notfallplänen für Reisende mit Sitz in der Schweiz unterstreicht.