
Die Verbraucherorganisation Which? hat zum Start des vollständigen EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES) am 10. April einen klaren Leitfaden veröffentlicht. Neben den Grundlagen – Fingerabdrücke, Gesichtsscans, 90/180-Tage-Regel – bietet der Beitrag praktische Tipps für Reisemanagement, die besonders für Mobility-Teams in Unternehmen relevant sind. Wichtige Erkenntnisse: Flughäfen und Häfen können das EES bis zu 90 Tage aussetzen, um Staus zu vermeiden, was zu uneinheitlichen Abläufen führt, die HR im Blick behalten sollte; Eurostar- und Eurotunnel-Kioske sind auf der britischen Seite bereits aktiv, sodass Mitarbeiter biometrische Kontrollen vor der britischen Ausreisekontrolle erwarten müssen; und Überziehungen der Aufenthaltsdauer können dreijährige Schengen-Verbote nach sich ziehen. Which? rät Reisenden, während der Übergangsphase weiterhin Passstempel zu akzeptieren, zusätzliche finanzielle Nachweise mitzuführen und bei Mietwagenbuchungen längere Umsteigezeiten einzuplanen. Zudem wird klargestellt, dass die separate EU-Reisegenehmigung ETIAS für britische Staatsbürger frühestens 2027 verpflichtend wird – eine wichtige Information für Finanzteams, die mehrjährige Entsendekosten planen. Für Manager im Bereich globale Mobilität ist der Leitfaden eine fertige Briefing-Notiz: Das FAQ-Format eignet sich ideal für Intranet-Beiträge oder Checklisten vor der Reise. Die Kombination aus verbraucherfreundlichen Tipps und rechtlichen Hinweisen kann die Einhaltung der Regeln verbessern und Last-Minute-Stress an europäischen Grenzen reduzieren.
Quelle: Which?
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