
Das lang erwartete Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union wurde am 10. April im gesamten Schengen-Raum aktiviert, doch britische Reisende, die den Eurotunnel, die Fähren von Dover oder den Eurostar nutzen, mussten schnell feststellen, dass die versprochene „reibungslosen“ Grenzkontrolle alles andere als reibungslos funktioniert. Techniker der französischen Polizei an den gemeinsam betriebenen Kontrollstellen auf britischem Boden scheiterten an einem letzten Softwaretest, sodass die Beamten die neuen Kioske wenige Minuten vor Ablauf der Frist aufgeben und wieder auf die altbewährten Passstempel zurückgreifen mussten.
In den kommenden Wochen werden die Häfen von Dover und Folkestone sowie der Londoner Bahnhof St Pancras in einer „Light-Phase“ betrieben. Passagiere müssen weiterhin ihre Dokumente den französischen Beamten vorlegen, doch Fingerabdrücke und Gesichtsscans sind vorerst ausgesetzt. Die Betreiber warnen vor Spitzenzeiten von 60 bis 90 Minuten, selbst im manuellen Verfahren, da das Personal zwischen ITV-Kontrollen und der teilweise aktiven EES-Datenbank wechseln muss. Im Gegensatz dazu haben Flughäfen auf dem Kontinent wie Madrid-Barajas und Frankfurt bereits mit der vollständigen biometrischen Erfassung begonnen und verzeichnen bisher nur moderate Warteschlangen.
Die Panne hat auch wirtschaftliche Folgen für britische Unternehmen, die Mitarbeiter nach Kontinentaleuropa entsenden. Arbeitgeber, die Kurzzeitentsendungen zur Kundenbetreuung nutzen, müssen längere Zeitpuffer einplanen, während Logistikfirmen einige wertvolle Sendungen umleiten, um verpasste Lieferfenster in Dover zu vermeiden. Eurotunnel schätzt, dass jede zusätzliche halbe Stunde Wartezeit in Folkestone Spediteure bis zu 120 Pfund an Arbeits- und Kühlkosten kostet.
Französische und EU-Beamte betonen, dass die Störung nur vorübergehend ist. Techniker von Atos und Thales arbeiten an einem Software-Update für die Kioske und hoffen, die schrittweise biometrische Erfassung vor dem langen Feiertagswochenende Ende April wieder aufnehmen zu können. Sobald das System voll funktionsfähig ist, bleibt eine EES-Registrierung drei Jahre gültig und soll künftige Grenzübertritte beschleunigen – doch britische Reisende müssen mindestens noch einen weiteren Monat mit einer Mischung aus Stempeln und Scannern rechnen.
In der Zwischenzeit raten Reiseverantwortliche den Mitarbeitern, ihre Pässe griffbereit zu halten, mehr Zeit einzuplanen und alle Einreisestempel aufzubewahren, bis die erste erfolgreiche EES-Registrierung bestätigt ist.
In den kommenden Wochen werden die Häfen von Dover und Folkestone sowie der Londoner Bahnhof St Pancras in einer „Light-Phase“ betrieben. Passagiere müssen weiterhin ihre Dokumente den französischen Beamten vorlegen, doch Fingerabdrücke und Gesichtsscans sind vorerst ausgesetzt. Die Betreiber warnen vor Spitzenzeiten von 60 bis 90 Minuten, selbst im manuellen Verfahren, da das Personal zwischen ITV-Kontrollen und der teilweise aktiven EES-Datenbank wechseln muss. Im Gegensatz dazu haben Flughäfen auf dem Kontinent wie Madrid-Barajas und Frankfurt bereits mit der vollständigen biometrischen Erfassung begonnen und verzeichnen bisher nur moderate Warteschlangen.
Die Panne hat auch wirtschaftliche Folgen für britische Unternehmen, die Mitarbeiter nach Kontinentaleuropa entsenden. Arbeitgeber, die Kurzzeitentsendungen zur Kundenbetreuung nutzen, müssen längere Zeitpuffer einplanen, während Logistikfirmen einige wertvolle Sendungen umleiten, um verpasste Lieferfenster in Dover zu vermeiden. Eurotunnel schätzt, dass jede zusätzliche halbe Stunde Wartezeit in Folkestone Spediteure bis zu 120 Pfund an Arbeits- und Kühlkosten kostet.
Französische und EU-Beamte betonen, dass die Störung nur vorübergehend ist. Techniker von Atos und Thales arbeiten an einem Software-Update für die Kioske und hoffen, die schrittweise biometrische Erfassung vor dem langen Feiertagswochenende Ende April wieder aufnehmen zu können. Sobald das System voll funktionsfähig ist, bleibt eine EES-Registrierung drei Jahre gültig und soll künftige Grenzübertritte beschleunigen – doch britische Reisende müssen mindestens noch einen weiteren Monat mit einer Mischung aus Stempeln und Scannern rechnen.
In der Zwischenzeit raten Reiseverantwortliche den Mitarbeitern, ihre Pässe griffbereit zu halten, mehr Zeit einzuplanen und alle Einreisestempel aufzubewahren, bis die erste erfolgreiche EES-Registrierung bestätigt ist.
Quelle: iVisa News
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