
Das lang erwartete Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union ist heute an allen Schengen-Grenzübergängen offiziell verpflichtend in Kraft getreten. Britische Urlauber wurden jedoch mit Warnungen vor ungleichmäßiger Umsetzung und neuen Warteschlangen konfrontiert. Im Rahmen des EES müssen alle Nicht-EU-Besucher bei der ersten Einreise Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto registrieren, was den bekannten Passstempel ersetzt. Grenzkontrollbehörden in Frankreich, Spanien und Belgien gaben zu, dass nicht alle Terminals aufgrund von „Verbindungsproblemen“ mit der zentralen Datenbank funktionierten. Daher kehrten Eurostar- und Eurotunnel-Mitarbeiter in St Pancras, Folkestone und Dover zur manuellen Abfertigung zurück und baten einige Passagiere, Fahrzeuge zu verlassen und Registrierungsformulare von Hand auszufüllen. Der Reisejournalist Simon Calder beschrieb die Einführung als „aus den Fugen geraten“ und prognostizierte Wochen mit uneinheitlichen Abläufen.
Für britische Unternehmen ist die größte Herausforderung die Planbarkeit. Geschäftsreisemanager raten ihren Mitarbeitern, mindestens 60 Minuten mehr für Anschlussverbindungen einzuplanen und Nachweise über Reiseplanänderungen für Sorgfaltspflichtprüfungen aufzubewahren. Mobilitätsteams müssen zudem die Anzahl der Tage im Schengen-Raum genau verfolgen; die EES-Zählung könnte unbeabsichtigte Verstöße gegen die 90/180-Tage-Regel aufdecken und künftige Geschäftsreisen gefährden. Flughäfen wie Heathrow fordern Reisende auf, ihre Vorausreisendeninformationen rechtzeitig bereitzustellen, damit Fluggesellschaften die EES-Datenbank vorab befüllen und Verzögerungen an der Grenze minimieren können.
Die Europäische Kommission betont, dass die Vorteile nach der Überwindung der Anfangsschwierigkeiten folgen werden: automatische Warnungen bei Überziehung der Aufenthaltsdauer, schnellere elektronische Grenzkontrollen und schließlich eine nahtlose Anbindung an das für 2027 geplante ETIAS-Reisegenehmigungssystem. Bis dahin empfehlen Mobilitätsberater, Nachweise über Weiterreisen, Unterkunft und Reiseversicherung mitzuführen – besonders für Vielflieger, deren Passstempel während der Übergangsphase uneinheitlich ausfallen könnten.
Für britische Unternehmen ist die größte Herausforderung die Planbarkeit. Geschäftsreisemanager raten ihren Mitarbeitern, mindestens 60 Minuten mehr für Anschlussverbindungen einzuplanen und Nachweise über Reiseplanänderungen für Sorgfaltspflichtprüfungen aufzubewahren. Mobilitätsteams müssen zudem die Anzahl der Tage im Schengen-Raum genau verfolgen; die EES-Zählung könnte unbeabsichtigte Verstöße gegen die 90/180-Tage-Regel aufdecken und künftige Geschäftsreisen gefährden. Flughäfen wie Heathrow fordern Reisende auf, ihre Vorausreisendeninformationen rechtzeitig bereitzustellen, damit Fluggesellschaften die EES-Datenbank vorab befüllen und Verzögerungen an der Grenze minimieren können.
Die Europäische Kommission betont, dass die Vorteile nach der Überwindung der Anfangsschwierigkeiten folgen werden: automatische Warnungen bei Überziehung der Aufenthaltsdauer, schnellere elektronische Grenzkontrollen und schließlich eine nahtlose Anbindung an das für 2027 geplante ETIAS-Reisegenehmigungssystem. Bis dahin empfehlen Mobilitätsberater, Nachweise über Weiterreisen, Unterkunft und Reiseversicherung mitzuführen – besonders für Vielflieger, deren Passstempel während der Übergangsphase uneinheitlich ausfallen könnten.
Quelle: Sky News