
Die tschechische Regierung hat die Wiedereinführung der Kontrollen an ihrer 251 Kilometer langen Landgrenze zur Slowakei offiziell verlängert und begründet dies mit einem erneuten Anstieg der irregulären Migration entlang der Westbalkan-Route. Innenminister Vít Rakušan bestätigte am Sonntag, dem 12. April 2026, dass alle 27 ausgewiesenen Straßen- und Bahnübergänge sowie mehrere Grenzpatrouillen im Grünen nun mindestens bis zum 3. Januar 2027 besetzt bleiben. Diese Entscheidung entspricht einer ähnlichen polnischen Regelung, die die slowakischen Grenzposten bis zum 3. Dezember 2026 aufrechterhält.
Obwohl die tschechisch-slowakische Grenze eine innere Schengen-Grenze ist, hatte Prag im Oktober 2025 erstmals wieder stichprobenartige Kontrollen eingeführt, nachdem sich die Asylanträge innerhalb von drei Monaten verdreifacht hatten. Daten, die letzte Woche veröffentlicht wurden, zeigen, dass im ersten Quartal 2026 mehr als 46.000 Personen beim Transit durch die Slowakei aufgegriffen wurden – sechsmal so viele wie im Vorjahr. Die meisten stammten aus Syrien, Afghanistan oder Nordafrika und hatten Deutschland als Ziel.
Behörden erklären, dass der Wechsel der Schleuser vom zuvor überwachten tschechisch-österreichischen Korridor zurück zu den mährischen Routen die Aufrechterhaltung der Kontrollen durch Polizei und Zoll rechtfertigt. Für Unternehmen bedeutet die Verlängerung, dass Busunternehmen, Spediteure und Pendler weiterhin mit sporadischen Kontrollen, Dokumentenprüfungen und möglichen Verzögerungen von 10 bis 30 Minuten zu Stoßzeiten rechnen müssen. Firmen mit Just-in-Time-Lieferketten wird empfohlen, auf den Routen Brünn–Trenčín, Hodonín–Holíč und Břeclav–Kúty mindestens eine Stunde Pufferzeit einzuplanen.
Die seit Januar freiwillige elektronische Voranmeldung von Frachtpapieren wird ab dem 1. Mai verpflichtend, was die Abfertigung für regelkonforme Transportunternehmen erleichtern soll. Dieser Schritt erhöht auch den politischen Druck auf Brüssel vor dem informellen Treffen der Innenminister nächste Woche in Budapest, bei dem Deutschland, Österreich, Ungarn und die Slowakei gemeinsam mit Tschechien und Polen eine gemeinsame Schengen-Migrationsstrategie erörtern werden.
Prag betont, die Kontrollen nur dann aufzugeben, wenn ein „glaubwürdiger Schutz“ der EU-Außengrenzen gewährleistet ist. Bis dahin sollten Reisende auch innerhalb des Schengen-Raums Reisepässe oder Personalausweise bereithalten und bei Flügen von den Flughäfen Brünn oder Ostrava, die Passagiere aus der Slowakei bedienen, mehr Zeit einplanen.
Obwohl die tschechisch-slowakische Grenze eine innere Schengen-Grenze ist, hatte Prag im Oktober 2025 erstmals wieder stichprobenartige Kontrollen eingeführt, nachdem sich die Asylanträge innerhalb von drei Monaten verdreifacht hatten. Daten, die letzte Woche veröffentlicht wurden, zeigen, dass im ersten Quartal 2026 mehr als 46.000 Personen beim Transit durch die Slowakei aufgegriffen wurden – sechsmal so viele wie im Vorjahr. Die meisten stammten aus Syrien, Afghanistan oder Nordafrika und hatten Deutschland als Ziel.
Behörden erklären, dass der Wechsel der Schleuser vom zuvor überwachten tschechisch-österreichischen Korridor zurück zu den mährischen Routen die Aufrechterhaltung der Kontrollen durch Polizei und Zoll rechtfertigt. Für Unternehmen bedeutet die Verlängerung, dass Busunternehmen, Spediteure und Pendler weiterhin mit sporadischen Kontrollen, Dokumentenprüfungen und möglichen Verzögerungen von 10 bis 30 Minuten zu Stoßzeiten rechnen müssen. Firmen mit Just-in-Time-Lieferketten wird empfohlen, auf den Routen Brünn–Trenčín, Hodonín–Holíč und Břeclav–Kúty mindestens eine Stunde Pufferzeit einzuplanen.
Die seit Januar freiwillige elektronische Voranmeldung von Frachtpapieren wird ab dem 1. Mai verpflichtend, was die Abfertigung für regelkonforme Transportunternehmen erleichtern soll. Dieser Schritt erhöht auch den politischen Druck auf Brüssel vor dem informellen Treffen der Innenminister nächste Woche in Budapest, bei dem Deutschland, Österreich, Ungarn und die Slowakei gemeinsam mit Tschechien und Polen eine gemeinsame Schengen-Migrationsstrategie erörtern werden.
Prag betont, die Kontrollen nur dann aufzugeben, wenn ein „glaubwürdiger Schutz“ der EU-Außengrenzen gewährleistet ist. Bis dahin sollten Reisende auch innerhalb des Schengen-Raums Reisepässe oder Personalausweise bereithalten und bei Flügen von den Flughäfen Brünn oder Ostrava, die Passagiere aus der Slowakei bedienen, mehr Zeit einplanen.
Quelle: Socialpost