
Eine aktuelle Analyse der Reise-Website TheTraveler.org zeigt, dass allein am 9. April in Europa mehr als 1.600 Flüge verspätet waren und 40 gestrichen wurden. Die anhaltenden Störungen setzten sich bis in den Morgen des 10. April fort. Während London und Amsterdam die Liste der Verspätungen anführten, meldete auch der Prager Flughafen Václav Havel Verzögerungen auf Verbindungen nach Paris, Frankfurt und London. Dies veranlasste die Fluggesellschaften, für tschechische Passagiere Umbuchungsbefreiungen auszusprechen.
Auslöser der jüngsten Verspätungswelle waren eine Kombination aus Frühlingsstürmen in Westeuropa, chronischer Überlastung der Flugsicherung und anhaltenden technischen Problemen. Analysten warnen in dem Bericht, dass sich die Verspätungsminuten durch die europäische Flugsicherung seit 2016 verdoppelt haben, wodurch kaum noch Puffer bei Wetterumschwüngen vorhanden sind.
Für Fluggäste in Prag zeigte sich die unmittelbare Auswirkung am Freitagmorgen: Der Smartwings-Flug QS112 nach Heathrow startete mit 78 Minuten Verspätung, während der Czech Airlines-Flug OK530 nach Paris ohne 35 Anschlussreisende abflog, deren Zubringerflüge die Mindestumsteigezeit verpasst hatten.
Firmenreiseteams sind in Alarmbereitschaft. Ein Fortune-100-Hersteller aus Brünn berichtete gegenüber Expats.cz, dass 14 Ingenieure, die zu Kunden in Skandinavien unterwegs waren, über Nacht über Warschau umgeleitet werden mussten, was zusätzliche Hotel- und Überstundenkosten verursachte.
Reise-Management-Unternehmen weisen darauf hin, dass Prags Hub-and-Spoke-System mit Frankfurt, Heathrow und Amsterdam es besonders anfällig für Störungen auf dem Kontinent macht. Nach EU-Verordnung 261 haben Reisende, die aus der EU abfliegen, unter Umständen Anspruch auf Entschädigung, wenn die Ursache in der Verantwortung der Fluggesellschaft liegt. Bei wetterbedingten oder flugsicherungsbedingten Verspätungen sind jedoch nur Betreuungsleistungen wie Mahlzeiten, Hotel und Telefonate vorgeschrieben.
Mobilitätsexperten empfehlen daher, Personalabteilungen über realistische Umsteigezeiten zu informieren – insbesondere da das Entry/Exit-System ab dem 10. April mit biometrischen Kontrollen an den Grenzen zusätzliche Minuten in Anspruch nimmt.
Fluggesellschaften und Flughäfen überprüfen derzeit ihre Notfallpläne für die geschäftigen Oster- und Maifeiertage. Der Prager Flughafen kündigte an, zusätzliche Kundenschalter zu öffnen und mobile „Verspätungshilfen“ in leuchtend grünen Westen einzusetzen, um gestrandeten Passagieren schneller bei der Umbuchung zu helfen.
Auslöser der jüngsten Verspätungswelle waren eine Kombination aus Frühlingsstürmen in Westeuropa, chronischer Überlastung der Flugsicherung und anhaltenden technischen Problemen. Analysten warnen in dem Bericht, dass sich die Verspätungsminuten durch die europäische Flugsicherung seit 2016 verdoppelt haben, wodurch kaum noch Puffer bei Wetterumschwüngen vorhanden sind.
Für Fluggäste in Prag zeigte sich die unmittelbare Auswirkung am Freitagmorgen: Der Smartwings-Flug QS112 nach Heathrow startete mit 78 Minuten Verspätung, während der Czech Airlines-Flug OK530 nach Paris ohne 35 Anschlussreisende abflog, deren Zubringerflüge die Mindestumsteigezeit verpasst hatten.
Firmenreiseteams sind in Alarmbereitschaft. Ein Fortune-100-Hersteller aus Brünn berichtete gegenüber Expats.cz, dass 14 Ingenieure, die zu Kunden in Skandinavien unterwegs waren, über Nacht über Warschau umgeleitet werden mussten, was zusätzliche Hotel- und Überstundenkosten verursachte.
Reise-Management-Unternehmen weisen darauf hin, dass Prags Hub-and-Spoke-System mit Frankfurt, Heathrow und Amsterdam es besonders anfällig für Störungen auf dem Kontinent macht. Nach EU-Verordnung 261 haben Reisende, die aus der EU abfliegen, unter Umständen Anspruch auf Entschädigung, wenn die Ursache in der Verantwortung der Fluggesellschaft liegt. Bei wetterbedingten oder flugsicherungsbedingten Verspätungen sind jedoch nur Betreuungsleistungen wie Mahlzeiten, Hotel und Telefonate vorgeschrieben.
Mobilitätsexperten empfehlen daher, Personalabteilungen über realistische Umsteigezeiten zu informieren – insbesondere da das Entry/Exit-System ab dem 10. April mit biometrischen Kontrollen an den Grenzen zusätzliche Minuten in Anspruch nimmt.
Fluggesellschaften und Flughäfen überprüfen derzeit ihre Notfallpläne für die geschäftigen Oster- und Maifeiertage. Der Prager Flughafen kündigte an, zusätzliche Kundenschalter zu öffnen und mobile „Verspätungshilfen“ in leuchtend grünen Westen einzusetzen, um gestrandeten Passagieren schneller bei der Umbuchung zu helfen.
Quelle: TheTraveler.org
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