Britische Regierung kündigt umfassende Erhöhungen der Visagebühren an, darunter 66 % Anstieg der Gesundheitsabgabe
EU-Ein- und Ausreisesystem sorgt für „absolutes Chaos“ an Flughäfen und strandet britische Reisende
Prognosen der Grünen zur Einwanderung: Bevölkerung Großbritanniens könnte bis 2034 auf 76 Millionen steigen
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Britische Regierung kündigt deutliche Erhöhungen bei Visa- und Einwanderungsgebühren an
Eine auf Einwanderung spezialisierte Kanzlei hat bekannt gegeben, dass nahezu alle Gebühren für britische Visa, Aufenthaltsgenehmigungen und Staatsbürgerschaften – einschließlich der Immigration Health Surcharge – in den kommenden Wochen deutlich steigen werden. Die Kosten für Arbeitsvisa erhöhen sich um mindestens 15 Prozent, und die elektronische Reisegenehmigung (ETA) wird auf 20 Pfund angehoben. Arbeitgeber werden dringend geraten, Anträge zu beschleunigen, um deutlich höhere Mobilitätskosten zu vermeiden.
Frist für EU-Biometrisches Grenzsystem sorgt für Unsicherheit bei britischen Reisezentren
Das Ein- und Ausreisesystem der EU ist jetzt in Betrieb, was die erstmalige biometrische Registrierung für Reisende von Großbritannien in die EU an den Standorten Dover, Eurotunnel und St Pancras bedeutet. Unvollständige Hardware und eine Bearbeitungszeit von vier Minuten pro Reisendem lassen Warteschlangen befürchten, weshalb die Mobilitätsteams zusätzliche Pufferzeiten einplanen und die bisher auf gestempelten Pässen basierende Beweiserfassung überdenken.
Heathrow passt sich den Luftraumsperrungen im Nahen Osten an und verzeichnet einen Anstieg der Umsteigepassagiere um 10 %
Eine Pressemitteilung von Heathrow zeigt, wie der Flughafen einen Anstieg der Transferpassagiere um 10 % bewältigt, da Fluggesellschaften aufgrund von Luftraumsperrungen im Nahen Osten gezwungen sind, ihre Routen umzuleiten. Während der Verkehr im Asien-Pazifik-Raum um 31 % zunimmt, haben sich die Passagierzahlen im Golfgebiet halbiert, was sich auf Geschäftsreisen, Frachtströme und Ticketpreise auswirkt. Mobilitätsteams sollten alternative Routen planen und Kapazitätsengpässe im Auge behalten.
Abgeordnete fordern Überprüfung der Änderungen bei Einwanderungsregeln in Debatte im House of Lords
Ein Sitzungsplan für den 14. April zeigt, dass das House of Lords zwei „Bedauerns“-Anträge debattieren wird, die die Einwanderungsregelungen der Regierung vom 5. März kritisieren – darunter strengere Gehaltsanforderungen für Fachkräfte und verkürzte Aufenthaltsgenehmigungen für Flüchtlinge. Obwohl nicht bindend, könnte die Debatte Zugeständnisse bewirken, die die Belastungen für Arbeitgeber verringern und Einfluss auf kommende Verordnungen nehmen.