Innenministerium verschärft Sponsoring-Regeln und erhöht Gebühren – Was Arbeitgeber jetzt wissen müssen
Biometrische Pannen verzögern neues Ein- und Ausreisesystem der EU an der Grenze zwischen Großbritannien und Frankreich
Was Britische Traveller wissen müssen, wenn die biometrische EU-Grenze in Betrieb geht
Neueste Nachrichten
Gebühr für UK ETA steigt um 25 % auf 20 £ – Einreise für visumfreie Reisende wird teurer
Das Innenministerium hat die Gebühr für die elektronische Reisegenehmigung (ETA) auf 20 Pfund für alle visumfreien Besucher erhöht, was die Mobilitätskosten für Unternehmen, die auf häufige Kurzreisen angewiesen sind, steigen lässt. Die Erhöhung fällt mit einer strengeren Durchsetzung der Regel „Keine ETA, keine Reise“ bei den Fluggesellschaften zusammen.
1.600 Flugverspätungen legen Heathrow und Gatwick lahm – Wetter und Fluglotsenprobleme treffen zusammen
Schlechtes Wetter und begrenzte Kapazitäten der Flugverkehrskontrolle führten am 10. April zu über 1.600 Verspätungen, wobei Heathrow und Gatwick am stärksten betroffen waren. Die Folgewirkungen erschweren das Reisen nach dem Brexit zusätzlich, insbesondere wenn nach verpassten Anschlussflügen eine erneute Registrierung im EES erforderlich sein könnte.
Welcher? Leitfaden unterstützt britische Unternehmen bei den ersten Wochen der EU-EES-Einführung
Which? hat eine ausführliche FAQ zum neuen biometrischen Grenzsystem der EU veröffentlicht und gibt Arbeitgebern praktische Tipps zum Umgang mit Warteschlangen, Dokumentation und Risiken durch Überschreitung der Aufenthaltsdauer. Die Ressource unterstützt britische Unternehmen dabei, ihre Mitarbeiter in den anfänglich uneinheitlichen Monaten des Systems zu informieren.
Handelsverbände warnen britische Urlauber: Vier Stunden Wartezeit bei EES einplanen
Ein Bericht von LADbible hebt vierstündige Einwanderungsschlangen für Briten hervor, da das neue biometrische System der EU an einigen Flughäfen Probleme bereitet. Branchenführer unterstützen die Warnung und empfehlen Reisenden – ebenso wie Arbeitgebern – mehr Zeit einzuplanen, um verpasste Flüge oder Termine zu vermeiden.
Innenministerium beginnt mit dem Entzug der Aufenthaltsrechte für abwesende EU-Bürger
Das Innenministerium hat bestätigt, dass es beginnen wird, die nach dem Brexit gewährten Aufenthaltsrechte von EU-Bürgern zu widerrufen, deren Reisedaten längere Abwesenheiten aus dem Vereinigten Königreich zeigen. Menschenrechtsorganisationen warnen davor, dass ungenaue Daten dazu führen könnten, dass rechtmäßige Bewohner über Nacht ihr Aufenthalts- und Arbeitsrecht verlieren, während Arbeitgeber mit neuen Risiken bei der Einhaltung der Arbeitsberechtigung konfrontiert werden.
Technische Pannen trüben ersten vollen Tag des EU-Ein- und Ausreisesystems und führen zu zusätzlichen Kontrollen für britische Reisende
Das biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU ist am 10. April in Betrieb gegangen, hatte jedoch technische Probleme, die manuelle Kontrollen in Dover, Folkestone und St Pancras erforderlich machten. Reisende aus dem Vereinigten Königreich müssen sich nun zusätzlich mit Fingerabdrücken und Fotos registrieren lassen und mit möglichen Wartezeiten rechnen. Unternehmen müssen die neue Regelung zudem in ihre Fürsorgepflicht und die 90/180-Tage-Überwachung einbeziehen.
Was der Start des EES für britische Urlauber bedeutet: Verbraucherschutz warnt mit letzter Minute Tipps
Die britische Verbraucherorganisation Which? hat einen ausführlichen Leitfaden zum Start des Ein- und Ausreisesystems veröffentlicht. Darin warnt sie vor uneinheitlichen Grenzerfahrungen und empfiehlt Reisenden, mehr Zeit einzuplanen, die Reisepässe abstempeln zu lassen und die Aufenthaltsdauer im Schengen-Raum genau zu verfolgen. Der Leitfaden dient zugleich als praktische Übersicht für Firmenreisemanager.