
Bern – 16. April 2026. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigt, dass Aussenminister Ignazio Cassis vom 17. bis 19. April am 5. Antalya Diplomacy Forum teilnehmen wird. Obwohl die Veranstaltung als außenpolitisches Treffen gilt, hat die Reise direkte Auswirkungen auf die globale Mobilität: Die Schweiz will in bilateralen Gesprächen eine bessere Koordination von Reisehinweisen und sicheren Durchgangskorridoren vorantreiben – angesichts der anhaltenden Instabilität im Golf und im östlichen Mittelmeerraum.
Herr Cassis wird an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Multilateralismus in Zeiten systemischer Umbrüche“ teilnehmen, das EDA hebt jedoch zwei konkrete Punkte hervor. Erstens trifft er den Generalsekretär des Golf-Kooperationsrats sowie den Sonderbeauftragten der EU für den Golf, um die Wiedereröffnung wichtiger Luftkorridore zu besprechen, die seit der Eskalation im März zwischen Iran, Israel und den USA geschlossen sind. Schweizer Fluggesellschaften wie SWISS und Edelweiss mussten mehrere Strecken aussetzen, was Geschäftsreisende und Expatriates in Schwierigkeiten brachte. Bern hofft, dass ein vom Golf-Kooperationsrat unterstütztes Sicherheitsprotokoll bereits im Mai begrenzte Überflüge ermöglichen könnte.
Zweitens wird Cassis in seiner Funktion als Vorsitzender der OSZE 2026 mit dem ukrainischen Aussenminister Andrii Sybiha sowie OSZE-Generalsekretär Feridun Sinirlioğlu über den Schutz humanitärer Korridore sprechen, die den internationalen Personalwechsel und Familienbesuche für Schweizer NGO-Mitarbeitende in Kiew und Odessa ermöglichen. Das EDA schätzt, dass derzeit rund 500 Schweizer Hilfsorganisationen in und um die Ukraine tätig sind.
Warum das für Unternehmen wichtig ist: Die Reise-Risikoabteilung des EDA begleitet den Minister und plant, unmittelbar nach dem Forum aktualisierte Sicherheitsbewertungen zu veröffentlichen. Mobilitätsverantwortliche mit Mitarbeitenden im Nahen Osten oder auf Ost-West-Lieferwegen sollten auf überarbeitete Richtlinien zur Luftraumnutzung und mögliche Erleichterungen bei Versicherungszuschlägen achten. Gelingt es der Schweiz, auch nur eine teilweise Überflugvereinbarung zu vermitteln, könnten sich die Flugzeiten zu asiatischen Drehkreuzen um 45 bis 90 Minuten verkürzen – was Treibstoff spart und wichtige Frachtkapazitäten für Schweizer Pharmaexporteure wieder öffnet.
Die Antalya-Reise verdeutlicht zudem die breitere Strategie der Schweiz, ihre Rolle als neutraler Vermittler zu nutzen, um konkrete Mobilitätsvorteile für Bürger und Unternehmen zu sichern. Beobachter weisen darauf hin, dass Cassis einer der wenigen europäischen Minister sein wird, die persönlich teilnehmen – eine Sichtbarkeit, die sich in Verhandlungsvorteilen bei künftigen Luftverkehrsabkommen oder bei der Beschleunigung der lang erwarteten Ausnahmen vom Ein- und Ausreisesystem der EU für häufig reisende Schweizer niederschlagen könnte.
Das Forum steht unter dem Motto „Morgen gestalten, Unsicherheiten managen“ – ein Thema, das die Herausforderungen der globalen Mobilität für Unternehmen im Jahr 2026 treffend zusammenfasst. Firmen sollten die EDA-Mitteilungen am Wochenende genau verfolgen; ein Durchbruch könnte sofort Auswirkungen auf Routenplanung, Zulagenberechnungen und Krisenevakuierungsprotokolle haben.
Herr Cassis wird an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Multilateralismus in Zeiten systemischer Umbrüche“ teilnehmen, das EDA hebt jedoch zwei konkrete Punkte hervor. Erstens trifft er den Generalsekretär des Golf-Kooperationsrats sowie den Sonderbeauftragten der EU für den Golf, um die Wiedereröffnung wichtiger Luftkorridore zu besprechen, die seit der Eskalation im März zwischen Iran, Israel und den USA geschlossen sind. Schweizer Fluggesellschaften wie SWISS und Edelweiss mussten mehrere Strecken aussetzen, was Geschäftsreisende und Expatriates in Schwierigkeiten brachte. Bern hofft, dass ein vom Golf-Kooperationsrat unterstütztes Sicherheitsprotokoll bereits im Mai begrenzte Überflüge ermöglichen könnte.
Zweitens wird Cassis in seiner Funktion als Vorsitzender der OSZE 2026 mit dem ukrainischen Aussenminister Andrii Sybiha sowie OSZE-Generalsekretär Feridun Sinirlioğlu über den Schutz humanitärer Korridore sprechen, die den internationalen Personalwechsel und Familienbesuche für Schweizer NGO-Mitarbeitende in Kiew und Odessa ermöglichen. Das EDA schätzt, dass derzeit rund 500 Schweizer Hilfsorganisationen in und um die Ukraine tätig sind.
Warum das für Unternehmen wichtig ist: Die Reise-Risikoabteilung des EDA begleitet den Minister und plant, unmittelbar nach dem Forum aktualisierte Sicherheitsbewertungen zu veröffentlichen. Mobilitätsverantwortliche mit Mitarbeitenden im Nahen Osten oder auf Ost-West-Lieferwegen sollten auf überarbeitete Richtlinien zur Luftraumnutzung und mögliche Erleichterungen bei Versicherungszuschlägen achten. Gelingt es der Schweiz, auch nur eine teilweise Überflugvereinbarung zu vermitteln, könnten sich die Flugzeiten zu asiatischen Drehkreuzen um 45 bis 90 Minuten verkürzen – was Treibstoff spart und wichtige Frachtkapazitäten für Schweizer Pharmaexporteure wieder öffnet.
Die Antalya-Reise verdeutlicht zudem die breitere Strategie der Schweiz, ihre Rolle als neutraler Vermittler zu nutzen, um konkrete Mobilitätsvorteile für Bürger und Unternehmen zu sichern. Beobachter weisen darauf hin, dass Cassis einer der wenigen europäischen Minister sein wird, die persönlich teilnehmen – eine Sichtbarkeit, die sich in Verhandlungsvorteilen bei künftigen Luftverkehrsabkommen oder bei der Beschleunigung der lang erwarteten Ausnahmen vom Ein- und Ausreisesystem der EU für häufig reisende Schweizer niederschlagen könnte.
Das Forum steht unter dem Motto „Morgen gestalten, Unsicherheiten managen“ – ein Thema, das die Herausforderungen der globalen Mobilität für Unternehmen im Jahr 2026 treffend zusammenfasst. Firmen sollten die EDA-Mitteilungen am Wochenende genau verfolgen; ein Durchbruch könnte sofort Auswirkungen auf Routenplanung, Zulagenberechnungen und Krisenevakuierungsprotokolle haben.
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